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forderlich, zur.Ausfcheidung der Salpeterfä'ure an-gewendet, welches bey der angeführten Menge 17*Theil betragt, fo wird nicht nur durch die gröfsereVermehrung der Berührungspunkte des falpeterfau-renKali mit der Schwefelfäure , oder nach b erth ol-le t durch die Vermehrung der chemifchen Maffe dieAusfcheidung der Salpeterfäure, fondern auch dieEntwickelung aus der Salzmaffe durch die Wärmedadurch erleichtert, dafs die überfchüf/ige MengeSchwefelfäure mit dem fchwefelfauren Kali eine leichtauflösliche und daher flüffig bleibende Sal/maft'e vonfaurem fchwefelfauren Kali bildet, aus welcher dieSalpeterfä'ure volJftändiger und bey einem geringern.Hitzegrade ausgefchieden, folglich weniger dabey zer-legt wird. War bey der Ausfcheidung der Salpeter-fäure nur fo viel Schwefelfäure angewendet worden,als eben 'zur Sättigung des Kali im angewendeteni'alpeterfauren Kali hinreichte, und die Erhitzung biszur vollständigen Austreibung der Salpeterfäure an-gewendet worden, fo bleibt reines neutrales fchwe-felfaures Kali zurück; war hingegen, wie im vor-liegenden Verfahren, ein grofser Ueberfchufs vonSchwefelfäure zu den angeführten Zwecken angewen-det worden, fo bleibt ein Rückitand von fauremfchwefelfauren Kali.
$. 188.
'Beschreibung der Eigenfchaften der reinen concentrirtenSal-peterfäure.
Im reinen concentrirten Zuftande ürtfie Salpeter-äure tropfbar flüffig , durchfichtig und farbenlos wie