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fo wirkt feines Theils , das im fchwefelfauren Eifeunoch befindliche unvollkommene Eifenoxyd auf ei-nen Theil der fich entwickelnden Säure, entziehtihm einen Theil Sauerftoff, wird dadurch in voll-kommenes Eifenoxyd, und die Säure in eine eigeneunvollkommene Schwefelfäure verwandelt, die ebender übrigen aus dem Eifenvitriol gefchiedenenSchwefelfäure die ihr von der auf eine andere Artgewonnene Schwefelfäure auszeichnende Eigen-fchaft mittheilt. Dafs das bey der Defthlation desEifenvitriols rückständige rothe Eifenoxyd noch ei-nen Hinterhalt von Schwefelfäure enthält, rührt oh-ne Zweifel davon her, dafs nicht in gleichem Ver-hältniffe die fortgefetzte Erhitzung verftärkt wird,als die Anziehung des röthen Eifenoxyds zu einergeringen Portion Schwefelfäure fich mit der Entfer-nung der übrigen Säure vermehrt.
Der Vorgang bey der Rectification der aus demSchwefel bereiteten Schwefelfäure ift fehr einfach:die Säure wird durch Hülfe hinreichender Hitze ver-flüchtigt in die Vorlage durch Abkühlung wiederverdichtet und von den feuerbeftändigen fremdenBeymifchungen an fchwefelfaurem Bley, Kali unddergl getrennt. Der Vorgang aber bey der Recti-fication der aus dem Eifenvitriol gefchiedenen Schwe-felfäure ift etwas zufammengefetzter: Es wirdnämlich dabey vorerft die diefer Schwefelfäure ihredampfende Eigenfchaft gebende flüchtigere unvoll-kommene Schwefelfäure abgefchieden, und alsdannerft bey etwas ftärkerem Feuer auf gleiche Weife wiebey der Rectification der aus Schwefel bereiteten