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und für fich fehr langfam und fchwer durch Anzie-hung von mehr Sauerftoff aus der Luft erfolgt, lan-ge im Dunkeln und unerklärt, bis neuerlich 180GClement, Desormes und Gay - Luffac durcheine Reihe Verhiebe dargethan haben, dafs der ei-gentliche Erfolg hierbey folgender fey: Bey demVerbrennen des Gemenges von Schwefel und Salpe-ter in dem angeführten Verhältniffe, entftehe nurfchwefelige Säure und falpetrige Säure, diefe tretejener einen Theil ihres Sauerftoffs ab, wodurch jenein Schwefelfäure und diefe in Salpetergas verwan-delt werde, welches letztere nach Einfaugung desgebildeten Antheils Schwefelfäure durch das Wafferund die Waff erdämpfe, aus der atmofphärifchen Luftwieder Sauerftoff anziehe, dadurch in falpetrigeSäure verwandelt werde, folchen abermahls an dienoch unveränderte fchwefelige Säure abtrete, undfolche in Schwefelfäure verwandele, welches fo lan-ge fortdaure, doch auf eine fchnelle, fchwer zubemerkende Art, bis entweder aller Sauerftoff deratmofphärifchen Luft in dem Apparate , worin derSchwefel verbrannt werde, eingefogen, oder allefchwefelige Säure in Schwefelfäure verwandelt wor-den fey. Aufserdem glaubt Gay-vLuffac hoch,dafs die fchwefelige Säure auch dadurch in Schwe-felfäure verwandelt werde, dafs ße in Verbindungmit dem Waffer den Sauerftoff der atmofphärifchenLuft unmittelbar anziehe. Die Trennung des Waf-fers von der Schwefelfäure und die Statt findendeConcentration diefer durchs Erhitzen beruhet auf dergrofsen Fc-aerbeftä'udigkeit der Schwefelfäure j fo