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1 (1812)
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278
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§ 178.

Beßhreibung der Bereitung der nordh'Außfchen und englijclunSchwefelfäure,

Die Bereitung der nordhäufer und englifchenSchwefelfäure (Acidurn fidphuricum nordhußenfe etanglicum) wird zwar nie, oder doch höchft feiten,von dem eigentlichen Pharmaceuten veranftaltet,Weil diefe Präparate nicht nur bey weitem wohlfei-ler auf eigenen Fabriken bereitet werden, fondernauch ihre Darftellung für den Apotheker höchftfchwierig ift; indeffen da es doch nicht ohne Inter-effe für ihn feyn kann, jene Arbeiten wenigftenshiftorifch zu kennen, befonders da ihre Darftellungim reinen Zuftande feine Sache ift, fo möge auchÜe hier kurz angedeutet ftehen.

Die nordhäufer Schwefelfäure (Vi-triolöl) wird folgender Maafsen gewonnen: Na-türliches fchwefelfaures Eifen (grüner Vitriol,Eifenvitriol, grünes Kup fe rw affer) wirdxuerft, zur Verjagung des gröfsten Theils feines Kry.ftallwaffers, in eisernen oder irdenen Töpfen biszur rothen Farbe gebrannt; hierauf die hierdurcherhaltene rothe Salzmaffe in grofsen irdenen befchla-genen Pvetorten im Reverberirfeuer fo lange erhitzt,als noch etwas flüffiges und nebliges übergeht. Hier-bey geht anfangs eine fchwächere Säure über, dieman fonft Vitriolfpiritus oder Geift (SpiritusvitrioW) nannte, im Fortgang der Arbeit folgt end-lich im rauchenden Zuftande eine immer conceiitrir-tere Schwefelfäure, das fo genannte Vitrja/öl, AlsRückftand bleibt eine dunkelbraune Matte, die den