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1 (1812)
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266
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sß6

haitniffe nicht leicht eintreten kann. Der genannteKalkrückftand wird aufgehoben und gereinigt z umancherley chemifcben Zwecken angewendet; vor-züglich zur Bereitung eines abfoluten Alkohols undeines waffer- und weingeiftfreyen Schwefeläthersund der gl.

Es verfteht fich von felbft, dafs, wenn man ineiner kupfernen Blafe gearbeitet hat, man, wenn esnöthig, auf einen möglichen Kupfergehalt des rück-ständigen falzfauren Kalks zu fehen hat.

§. i 7 5.

Befchreibung der Eigenfchaften des Aetzammoniums im gas-förmigen und flüßigen Zußande.

Die Bafis des flüffigen Aetzammoniums, dasreine Ammonium, welches durch Zerlegung desfalzfauren Ammoniums vermittelft des Kalks ohneZufatz von Waffer gewonnen wird, ift ein farben-lofes, völlig durchfichtiges und unfichtbares gasför-miges T?lüffiges, Ammoniuragas (Gas ammonium)genannt. Das Ammonium hat fowohl im gasförmi-gen wie im flüffigen Zuftande einen fcharfen alkali-ichen Gefchmack, und einen fehr durchdringendenurinöfen erftickenden Geruch. Es befitzt eine ge-ringere Aetzbarkeit wie die übrigen alkalifchraStoffe: zerfrifst und löft daher thierifche Stoffenicht fo leicht auf wie jene. Fette Oele verdichtetdas llüffige Aetzammonium beym Umfchiittelniclmell zu einem weifsen, undurch fichtigen, fclimie-rigen, feifenartigen Gemifche, das unter dem Na-men flüchtiges Liniment ( Linimentum vola-