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1 (1812)
Entstehung
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252
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Baryt durch hinlänglich fortgefetztes Erhitzen völligdavon getrennt wird und rein zurückbleibt. Dafsübrigens die beym Glühen des falpc-terfauren Barytsfich bildenr/en verfehle denen Verbindungen desSauer-ftoffs mit dem Stickftoffe lehr verfchiedene Ver-wandtfehaften zum Baryt haben muffen, erhellt dar-aus, dafs die an Stiekitoff reichfte Verbindung 1 zu-

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er/t und die an Sauerftoff reichfte zuletzt durchsGlühen das Baryt verlafst.

Die Darftellung des Baryts im Süffigen Zuftande,als Baryt waffer, ift blofs Folge einer einfachenVerwandtfchaft des Waffers zürn Baryt, wovon a5Theile bey der mittlem Temperatur 1 Theil aufzu-nehmen fähig find.

§. J 70.

Befchrcibung der Eigenfckaßen des reinen Baryts im trocknenund flüjjigcn Zuftande.

Das reine Baryt oder Aetzbaryt zeichnet fichim trocknen und Süffigen Zuftande durch folgendeEigenfchäften aus : Es irt im trocknen Zuftande vveifs-srau oder graulich weifs, und befitzt einen, demKalke ähnlichen, doch ftärkern, fcharfen, ätzendenalkalifchen Gefchmack. Mit Waffer benetzt, ver-hält es fich auch faft wie das Aetzkalk und erhitztfich mit Geräufch, verdichtet das Waffer und ver-härtet fich mit demfeiben fo, dafs es damit eine feiteMaü'e bildet; jedoch zerfällt es mit wenigem Wa/ferzu einem feinen Pulver. Mit vielem kalten Wafferübergoffen, löfet diefes den 2-5ften Theil von dem,was es beu-äjjt, davuii auf; aber in heifsem Waffer