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fie bey cliefer Temperatur fo lange, bis diefes Schäu-men aufhört und die Mavfe dicklich wird, alsdannüberfchütte man fie völlig und vorfichtig mit gutenKohlen, und erhalte das Ganze im ftarken Rcthglü-hen, fo lange fich noch Sauärfaßfgas entwickelt,welches leicht dadurch zu erkennen ift, wenn einin die Töpfchen auf der Oberfläche der glühendenMaffe gehaltenes glimmendes Papier iclmeli und miteinem eigenen Geräufch entflammt wird; erfolgt die-fes nicht: mehr, fo ift es ein Zeichen, daös dieSalpeter-fäure des falpeterfauren Baryts verjagt und zerfrört,und das Baryt* mm rein zugegen fey. Man fammlediefes nun aus den Töpfchen auf die fchicklichlte Art,und hebe es als reines wafferfreyes Baryt in gut ver-fchloffenen Gefäfsen auf. Um aber von feiner völli-gen Reinheit verfichert zu feyn, fo zerreibe man eszu Pulver, gebe es in ein fauberes geräumiges Glas,übergiefse es mit 10 Theilen deftillirten Waffer?,bringe das Ganze darin im Sandbade zum Sieden, undnachdem Geh durch ein 8 bis 10 Minuten daurendesSieden alles Auflösüche autgelöft \vat, Co nltrire mannoch möglieb hetfs die Auflöfung zur Abfonderungvon etwas lieh gebildet bähenden kohlenitoffTaureh'Baryts von den Töpfchen fich auigeJöft habenden.Erden und Eifenoxyds durch ein Filter in ein andereserwärmtes Glas, und ftelle die Auflöfung zur Kry-ftallifalion an einem kühlen Ort ruhig bey Seite.Nachdem es einige Tage geftanden, fondere mandas kryftallifirte Baryt durch ein fauberes Filter vonreinem ungereimten Druckpapier von der Flüffigkeit,prelle foiehes zur formellen Abtröcknung oftzwifchen