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1 (1812)
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Wirkungen halber, die höchfte Bchutfamkeit erfor-dert. Die Auflöfung deffelben in Salpeterfäure fäl-let die Lackmustinctur nicht zu einem blauen Lack.Kupfer, Queckfilber und grünes fchwefelfaures Eifenfchlagen das Silber aus jener Auflöfung regulinifchnieder, und auch das Licht wirkt desoxydirend aufdas Silberoxyd. Nach Bucholz enthält es inlooTheilen go-ff Silber und g-jp-j Sauerftoff, womitauch Prouft's und Pvofe's Angaben beynahe völ-lig übereinftimmen.

§ 87.

Tr'üfung des Silberoxyds auf mögliche VerunreittigungeH.

Um das Silberoxyd auf feine Reinheit zu prü-fen, fo kann es auf die §. 82. beym Gokloxyde ange-führte Art behandelt werden. Erfolgt durchs Glü-hen eine vollkommene Reduction des Silbers, fo iftes für rein von Beymifchungen mit andern metalli-fchen Stoffen zu halten. Im Gegentheile mufs manauf die fchon §. 35. beym Golde angeführte Art Bey-mifchungen von Kupfer, Zinn, Bley und dergleichenzu entdecken fachen.

c) Von den Quedifilberoxyden.

(Queckfilberkalk. Hydrargyrum oxydatumi)

§. 88.

Vorzüglichfie Data aus der Gefckichte und Literatur.Man unterfcheidet bis jetzt vier verfchiedeneZuftände der Oxydation des Queckfilbers, undnimmt dem zu Folge an: 1) ein graues Oueck-