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1 (1812)
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blofs das oxydirte Mangan zu feinen Arbeiten anwen-det, noch keine Veranlaffung dazu gehabt. Wennaber dies erft einmahl der Fall feyn folite, fo dürftefolgen des Verfahren nach John das befte feyn: Mannehme einen heffifchen Schmelztiegel, ftreiche ihnmit kiefelerdehaltiger Thonmäffe aus, in welche foviel Kohlenpulver, als möglich, eingedrückt wor-den war, und laffe ihn völlig austrocknen. Jetztnehme man, bis zum Verluft aller Säure, geglühe-tes, kohlenftoffCaures, mehrere Mahle mit Oel ge-mengtes, und wieder, zur Zerftörung diefes, erhitz-tes graues Manganoxyd (Braun ftein), ftoise esmit etwas Oel zu einer feften Maffe an, gebe ihr dieGeftalt des untern Tiegelraumes, und lege fie in denKohlentie.o-el. Diefcn fülle man nun mit Kohlenpul-ver, gebe allmählig \ Stunde lang mäfsiges Feuer,kütte hierauf einen Deckel auf, und bringe dieMaffe fo noch 1% Stunde in ein fo heftiges Feuer vordas Gebläfe, als der Tiegel nur immer zu ertragenvermae. Das Mangan wird man nun, durch Hülfedes Kohlenftoffs desoxydirt, in mehr oder wenigerkleinen metallifchen Körnern am Boden des Tiegelsfinden.

§. 77 .

JBefchreihung der Eigenfckafim des Mangans.

Das Mangan ift ein weifses, ins Graue fpieien-des, ftai'k glänzendes, fehr hartes, fprödes, körni-ges, uneben brüchiges Metall, das an der Luft ei-nen ganz eigenen, dem funkenden Fett faft a'hnli-chen, Geruch entwickelt. Nach dem Platin ift es