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Plinius und Vitruv, römifche Schrif titeller desgoldenen Zeitalters, beschrieben deffen Gewinnungaus dem Zinnober , obfchon noch unvollkommen,und kannten feine Anwendung zum Vergolden. .
M. f. Ariftoteles de anima'Lib I. , f. deffen MeCeorola-gia L1V. 8- Diolcorides de materia medica L. V.Cap. 64. pag. 669. Plin. hiß. nat. L. XXXIII. C. 41.Tom. III. p. 184. Vitruv. de Archittctura Lib. VII.
Von deffen Gewinnung und Darßälung im reinen Zuflande.
Die "Natur bat den metallifchen Stoff, dasOueckfilber, in mannigfaltigen Formen und Mischun-gen hervorgehen Iai'fen ; es wird im gediegenen Zu-ftande, mit Silber amaJeamirt als Silberamalcam.mit Schwefel verbunden, als Zinnober und Queck-füberlebererz und mit Salzfä'ure vereinigt, als Queck-filberhornerz gefunden. Die Trennung von diefenBeymifchungen ift Gegenftand eigener nietalluro-i-fcher Arbeiten ; jedoch dem ausgefchied-enen Queck-silber den höchften Grad der Reinheit zu geben, dasift Sache der Chemiker und Pharmaceuten. Umdielen Zweck zu erreichen, verfahre man wie folgt:In eine § bis 1 Pfund Waffer zu halten fähige Retortevon gutem ftarken, nicht knitterigen Glafe gebe manfo viel zu reinigendes Queckfilber, dafs folche bis aufein Paar Finger breit vom Retorten hälfe davon ange-füllt wird, lege ße ins Sandbad und zwar fo, dafs ohn-gefähr nur ■§ Finger breit feiner Sand am Boden derSandkapelle übrig bleibt und fie bis an den Retorten-hals im Sande, und letzterer, zum leichtern Abfliefsea