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1 (1812)
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kali (Saltartari) im glühenden Flufs befindet, alsder Niederfchlag völlig trocken wiegt, fo einträgt,dafs jede Portion des Niederschlags in die Mitte derfliefsenden Maffe geworfen wird. Ift die Hineintra-gung vollendet, fo verftärke man das Feuer fo, dafsdie abgefchiedenen Silberkörner zufammenfliefsenund fich in eine Maffe vereinigen können; woraufman alsdann durch mechanifche Mittel und mehrmah-liges Abwafchen das Silber von jeder anhängendenSalzigkeit befreyen kann. Die erften concentrirtenFlüfngkeiten, aus welchen durch Kochfalz das Sil-ber abgefchieden worden ift, können am heften aufKupfervitriol und Salpeterlaure benutzt werden,wenn man he mit einer gehörigen Portion gereinig-ten, mit Waffer verdünnten Rückftande von der Li-quor - oder Aetherbereitung in einem geräumigenGlaskolben oder einer Retorte vermifcht, die Säureabdeftillirt, die zu einer neuen Auflöfung von ku«pferhaltigem Silber benutzt werden kann, und denRückftand in genugfamem Waffer auflöit und ihnzum Kupfervitriol ^ftaüiureo. läfst.

§. 3.2.

Koch ein änderet vorteilhaftes Verfahren, Silber vom Kuffirzu reinigen.

Auf die im vorigen §. angeführte Verfahrungs-art läfst fich zwar das reinfte Silber darftellen, jedochift folche wegen der grofsen Menge dazu nöthiger Sal-peterfäure etwas koftbar. Bucholz hat daher einanderes Verfahren angegeben, fich auf eine wohl-feilere Art ein von Kupfer gröfstentheils gereinigtes