I
«*tAA>*>»w%A/N*A£
gen Anfheil von Stickftoffgas eingefogen, an deffenSteile bey Eröffnung des umgekehrten Glafes unterWaffer letzteres tritt. Eine gleiche Verfchwindungdes Sauerftaffgafes erfolgt, wenn 1 Theil davon mit2 Theilen Wafferftoffgas im Voltaifchen Euciiometerdurch den elektrischen Funken entzündet wird.2J Theile Sauerfcoffgas (o,2j) bilden mit 79 Thei-len (o, 9) StickftQ.ffgas ein dem atmoiphärifchenGafe gleiches Gasgemifch. f
§. 5.
Früfirngsmethode des oben erhaltenen Sauerßcffgafes aufmogucke Verunreinigungen.Sollte das Saueritoi'fgas bey einer Prüfung mitglimmendem Holz, Papier, Stahlfedern oderDrathenicht die uiefer Gasarteigenen lebhaften Verbren-nungserfcheinungen zu erkennen geben, und follteman hierdurch, oder durch etwas anderes veranlafst,an der Reinheit deffelben zu zweifeln Urfach haben,fo kann man lieh von deffen möglicher Verunreini-gung, wie folgt, überzeugen:
ift es durch kohlenftofffaures Gas verunreinigt,fo wird es beym Schütteln in einem verfchloi'fenenGefäfse mit klarem Kalkwaffer diefes milchig ma-chen , und der Gehalt an kohlenftofffaurem Gafe wirdhch, wenn eine hinreichende Menge Kalkwaffer zu-gegen war, durch die Menge des in das unter Wafferumgekehrt geöffnete Gefäfs eindringenden Waffersgenau beftimmen laffen. Da aber bey der wenigenMenge des aufgelöften Kalks im Waffer des Kalk-waffers oft eine zu grofse Menge davon zur angeftihr-