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stoffsäure in Wasser aufgelöst ist, und sieb durch Kochenmit kohlensaurer oder reiner Kaliauflösung zerlegen läfsf,so könnte mau nachher das überschüssige Alkali durcheine Säure sättigen, und die ganze Menge des Fluors imentstandenen Fluorkalium durch die Auflösung eines Kalk-erdesalzes als Fluorcalcium aus der ammoniakalisch ge-machten Auflösung niederschlagen; aus dem Gewichte desgefällten Fluorcalciums liefse sich dann die Menge desFluors berechnen. Es kann die Bestimmung des Fluorsin einer solchen aufgelösten Fluorverbindung nur seltenvorkommen; die Vorsichtsmaafsregeln, die dabei beobach-tet werden müssen, sollen jedoch weiter unten umständ-lich beschrieben werden.
Trennung des Fluors vom Bor. — Die Ver-bindung des Fluors mit dem Bor, so wie vorzüglich dieVerbindungen, welche das Fluorbor mit Fluormetallenbildet, lassen sich sehr schwer quantitativ analysiren.Wenn man sie auf ähnliche Weise, wie die Fluormefalle,durch Schwefelsäure, unter Hülfe der Wärme zerlegt, sokann man aus dem erhaltenen schwefelsauren Oxyde dieMenge des Fluorbors und des Fluors, die mit dem Me-talle des entstandenen Oxyds verbunden war, bestimmen.Enthalten sie Krystallisationswasser, so bestimmt man dieMenge desselben durch Bleioxyd auf dieselbe Weise, wiesie in den Fluormetallen bestimmt wird. Es glückt nicht,diese Verbindungen durch Behandlung mit einer Auflö-sung von kohlensaurem Alkali oder von Kalihydrat zuzerlegen. Beim Erhitzen derselben in einer Retorte bleibtFluormetall zurück, während Fluorbor entwickelt wird.Man könnte dann zwar die Menge des Fluormelalls be-stimmen, und daraus die Zusammensetzung der Verbin-dung berechnen, doch hält es oft sehr schwer, diese Ver-bindungen durch Glühen auf die angegebene Weise ganzvollständig zu zersetzen.
Trennung des Fluors vom Kiesel. -— Die Ver-bindung des Fluors mit dem Kiesel, vorzüglich aber die