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2 (1834) Die Lehre von den quantitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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gut, zur Bestimmung eines jeden dieser Bestandteile eineeigne Untersuchung zu unternehmen.

Der Gehalt an Schwefel ist, nach Karsten (dessenEisenhüttenkunde, Th. I. S. 408.), auch bei dem roth-brüchigsten Eisen so unbedeutend, dai's er, nach Oxyda-tion des Eisens durch Königswasser, durch Auflösungenvon Baryferdesalzen nicht mit Zuverlässigkeit ausgemitteltwerden kann. Um daher den Gehalt an Schwefel zu be-stimmen, ist es besser, das Eisen in Chlorwasserstoffsäureaufzulösen, und die ganze Schwefelmenge desselben alsSchwefelwasserstoffgas zu verflüchtigen. Zu dieser Unter-suchung kann man eine Quantität von 5 Gramm Eisenanwenden, welche bis zur Gröfse eines Hirsekorns zer-stückt wird. Man löst sie in einem solchen Apparate,wie S. 306. abgebildet ist, ohne Wärme dabei anzuwen-den, langsam auf. In den Flaschen befindet sich einemetallische Auflösung, am besten Kupferchloridauflösung.Die Zersetzung des Schwefelwasserstoffgases erfolgt beisehr langsamer Entwickelung desselben schon in der er-sten Flasche vollständig; es ist daher nicht nöthig, mehrals zwei Flaschen mit dem Apparate in Verbindung zubringen. Es erfordern die Roheisenarten 10 bis 14 Tage,die Stahlarten 8 bis 10 Tage, und die Stabeisenarten 3bis 4 Tage zur vollständigen Auflösung. Um das Schwe-felwasserstoffgas, welches nach vollendeter Auflösung nochin der Entbindungsflasche enthalten sein könnte, vollstän-dig von der metallischen Auflösung absorbiren zu lassen,vertreibt man es durch Kohlensäuregas auf die Weise,wie es S. 307. gezeigt worden ist, aus der Entbindungs-flasche.

Um den Phosphorgehalt des kohlehaltigen Eisens zubestimmen, löst man eine neue Menge desselben in Sal-petersäure, und zwar in der Wärme, auf; es wird dadurchder Phosphor in Phosphorsäure verwandelt. Man kannzwar, statt in Salpetersäure, das Eisen in Königswasserauflösen, doch ist dies weniger gut. Eine Quantität von