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chung phosphorsaurer Verbindungen die Menge der Phos-phorsäure dadurch, dafs man in einer gewogenen Mengeder Verbindung nur die Menge der Basen, oder der mitder Phosphorsaure verbundenen Substanzen bestimmt, undden Verlust als den Gehalt an Phosphorsaure ansieht.
Bestimmung der phosphorichten und derunterphosphorichten Säure. — Auf eine ähnlicheWeise, wie die Phosphorsäure, kann die phosphorichteund unterphosphorichte Säure in einer Flüssigkeit quan-titativ bestimmt werden. Man setzt zu der Auflösungeine gewogene Menge Bleioxyd, und zugleich auch soviel Salpetersäure, als erforderlich ist, um die phospho-richte oder die unterphosphorichte Säure höher zu oxy-diren. Wenn man darauf das Ganze durch Abdampfenbis zu einem sehr geringen Volumen gebracht hat, spültman es in einen kleinen gewogenen Platintiegel, unddampft es in diesem bis zur Trocknifs ab; die trockneMasse glüht man dann, und bestimmt das Gewicht der-selben. Der Rückstand besteht aus Phosphorsäure undBleioxyd. Zieht man vom Gewichte desselben das desangewandten Bleioxyds ab, so erfährt man die darin be-findliche Menge Phosphorsäure. Aus dem Gewichte derPhosphorsäure berechnet man dann die Menge der phos-phorichten oder unterphosphorichten Säure.
Die phosphorichte oder die unterphosphorichte Säurewird vorzüglich erst durch das gebildete SalpetersäureBleioxyd beim Glühen des Rückstandes vollständig oxy-dirt. Beim Glühen mufs man vorsichtig sein, da dieMasse sich dabei aufbläht, wodurch leicht ein Verlustverursacht wird. Auch wenn man eine zu grofse MengeBleioxyd angewandt hat, kann beim unvorsichtigen Er-hitzen ein Verlust entstehen, weil sich dann zu viel sal-petersaures Bleioxyd gebildet hat, welches, ehe es zer-setzt wird, stark decrepitirt.
Die phosphorichte und die unterphosphorichte Säurelassen sich erst in einer sehr conccntrirtcn Auflösung beim