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lieh ist. — Auf dieselbe Weise geschieht die Untersu-chung , wenn in einer Flüssigkeit Schwefelsäure und dieVerbindung des Kohlenwasserstoffs mit Schwefelsäure, dieman Schwefelvveinsäure nennt, und die in ihren Eigenschaf-ten der Unterschwefelsäure nahe kommt, enthalten ist.
Sind indessen Schwefelsäure und Unterschwefelsäurean Basen gebunden, und soll die Menge jeder Säure be-stimmt werden, so ist es am besten, zwei verschiedeneQuantitäten der Verbindung zu untersuchen. In der einenbestimmt man die Menge der Schwefelsäure auf die ge-wöhnliche Weise, iudem man zu der Auflösung dersel-ben die Auflösung eines Baryterdesalzes setzt, und ausdem Gewicht der schwefelsauren Baryterde die Mengeder darin befindlichen Schwefelsäure berechnet. Die an-dere Quantität der Verbindung behandelt man mit Salpe-tersäure, mit Königswasser, mit salpetersaurem oder mitchlorsaurem Kali, um in derselben die Unterschwefelsäurezu Schwefelsäure auf die Weise zu oxydiren, wie es obenangegeben worden ist. Wenn dies geschehen ist, fällt mandie Schwefelsäure durch ein Baryterdesalz, und bestimmtdie Menge derselben. Es ergiebt sich aus dem Unter-schiede der beiden Mengen von Schwefelsäure, die in denbeiden Versuchen erhalten worden sind, die Menge derSchwefelsäure, die durch Oxydation der Unterschwefel-säure entstanden ist, woraus sich dann die Menge der Un-terschwefelsäure leicht berechnen Iäfst.
Sind schwefelsaure Salze mit schweflichtsauren Sal-zen zusammen in einer Verbindung enthalten, so könnendie Quantitäten der Säuren auf eine ähnliche Weise be-stimmt werden; es mufs nur zur Bestimmung der Schwe-felsäure die Auflösung vor der Fällung derselben durchChlorwasserstoffsäure sauer gemacht werden.
Sind hingegen schwefelsaure Salze mit unterschwef-lichtsauren Salzen zusammen in einer Verbindung enthal-ten, so können die Säuren in diesen Salzen schwererauf ähnliche Weise ihrer Menge nach bestimmt werden,