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2 (1834) Die Lehre von den quantitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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werden, mit welchem es zusammen in der Natur vor-kommt.

Trennung des Tellurs vom Arsenik, Anti-mon und Zinn. Wie das Tellur von diesen Metal-len quantitativ getrennt werden kann, ist noch nicht ge-hörig ausgemittelt worden. Das Arsenik kann sowohl,wenn es im regulinischen Zustande mit Tellur, als auch,wenn es als Schwefelarsenik mit Schwefeltellur verbundenist, nach Berzelius (Poggendorff's Annal., Bd. VIII.S. 413.), durch blofse Destillation abgeschieden werden.Es bleibt dann regulinisches Tellur zurück, da auch dasSchwefeltellur seinen Schwefelgehalt in der Hitze verliert;hierbei kann indessen leicht etwas Tellur sich mit ver-flüchtigen. Ob in Auflösungen, die einen Ueberschufsvon Chlorwasserstoffsäure enthalten, die Oxyde einigerdieser Metalle vom Telluroxyd durch schweflichte Säureoder schweflichtsaures Ammoniak getrennt werden kön-nen, ist noch nicht untersucht worden.

XL. Selen.

Bestimmung des Selens und der selenich-ten Säure. Ist Selen als selenichte Säure in einerAuflösung enthalten, so bestimmt man es am besten durchschweflichfe Säure, und zwar auf ähnliche Weise, wie dasTellur. Man setzt zu der Flüssigkeit, welche die sele-nichte Säure enthält, und welche durch Chlorwasserstoff-säure sauer gemacht worden ist, eine Auflösung vonschweflichtsaurem Ammoniak. Das Selen wird dadurchin den meisten Fällen sogleich reducirt und scheidetsich als ein zinnoberrothes Pulver ab, das lange in derFlüssigkeit suspendirt bleibt. Erhitzt man diese aber biszum Kochen, so ballt sich das reducirte Selen zu einemsehr geringen Volumen zusammen und färbt sich schwarz.Wenn nun bei einem neuen Zusatz von schweflichtsau-rem Ammoniak keine rothe Färbung mehr entsteht, wird