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2 (1834) Die Lehre von den quantitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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feisauren Baryterde berechnet man den darin befindlichenGehalt an Schwefel, zu welchem man noch die MengeSchwefel hinzurechnet, welche durch das Königswassernicht oxydirt worden ist. Wenn man nun so den Gehaltan Schwefel in einer gewogenen Menge der Schwefelme-talle bestimmt hat, ergiebt sich das gemeinschaftliche Ge-wicht des Antimons und des Arseniks leicht.

Ein anderer Theil der erhaltenen Schwefelmetallewird in einer Atmosphäre von Wasserstoffgas auf eineähnliche Weise behandelt, wie das Schwefelantimon, wenndarin die Menge des Antimons bestimmt werden soll. Dienähere Beschreibung findet man S. 230. Man wägt eineGlaskugel, an welche zu beiden Seiten Glasröhren ange-löthet sind, und füllt sie mit einer beliebigen Menge dererhaltenen getrockneten Schwefelmetalle an; darauf reinigtman die Glasröhren mit der Fahne einer Feder sehr sorg-fältig, und wägt das Ganze -von Neuem, wodurch man dieMenge der Schwefelmetalle erfährt, die zum Versuche an-gewandt wird. Wenn der Apparat zusammengesetzt undmit Wasserstoffgas angefüllt ist, erhitzt man die Kugel erstallmälig und dann stärker. Es entweicht zuerst der über-schüssige Schwefel des Schwefelantimons; darauf sublimirtsich Schwefelarsenik, von dein ein Theil durch die Ein-wirkung des Wasserstoffgases in metallisches Arsenik ver-wandelt wird. Man trägt Sorge, durch die Flamme einerkleinen Spirituslampe alles Sublimirte aus der Röhre zutreiben. Sehr nothwendig ist es, die Glaskugel nicht zulange stark zu erhitzen, weil sonst mit dem sublimirtenArsenik leicht auch Antimon fortgehen kann; doch darfman wiederum keine zu schwache Hitze geben, weil danndie Reduction nicht vollständig geschieht. Das zurückge-bliebene Antimon wird gewogen.

Wenn man die gehörige Vorsicht beobachtet, giebtdiese Methode ein Resultat, mit welchem man zufriedensein mufs, obgleich es nicht vollkommen genau ist; es

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