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saurem Bleioxyd, zu welcher etwas freie Essigsäure ge-setzt worden ist, digeriren. Man erhält so das Chrom-oxyd aufgelöst, während das chromsaure Blcioxyd unge-löst bleibt. Aus der Auflösung des Chromoxyds entferntman durch Schwefelvvasserstoffgas das überschüssig hinzu-gesetzte Bleioxyd, und fällt darauf das Chromoxyd. Esist gut, auch das chromsaure Bleioxyd zu zerlegen, umzu bestimmen, wie viel Chromsäure darin enthalten ist.Dies geschieht am besten durch Chlorwasserstoffsäureund Alkohol; man scheidet das entstandene Chlorblei ab,und bestimmt in der davon abfiltrirteH Flüssigkeit dieMenge des Chromoxyds, woraus man die der Chromsäureberechnet.
XXXVIII Arsenik.
Bestimmung des Arseniks, der arsenichtenSäure und der Arseniksäure. —■ Um in einer Auf-lösung arsenichte Säure oder Arseniksäure quantitativ zubestimmen, kann man nach verschiedenen Methoden ver-fahren. Enthält die Flüssigkeit aufser der Arseniksäurenur Salpetersäure und gar keine feuerbeständige Substanz,so versetzt man sie mit einer genau gewogenen Mengefrisch geglühten reinen Bleioxyds; darauf dampft man dieAuflösung bis zur Trocknifs ab, und glüht den Rückstandin einer kleinen tarirten Platinschale. Den Gehalt an Ar-seniksäure erfährt man, wenn man das Gewicht des an-gewandten Bleioxyds von dem der geglühten Masse ab-zieht. Es ist hierbei aber nolhwendig, dafs sich keineandere Säure, die mit Bleioxyd ein feuerbeständiges Salzbildet, neben der Arseniksäure in der Auflösung befindet.Auch die Gegenwart von Ammoniak ist nachtheilig beidieser Methode der Untersuchung.
Enthält die Flüssigkeit arsenichte Säure, so setzt manzu ihr Salpetersäure und eine gewogene Menge von Blei-oxyd, dampft das Ganze ab und glüht den Rückstand,
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