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nigcn Fällen Salpetersäure nehmen mut's, aufgelöst; dieAuflösung macht man ammoniakalisch, und digerirt sie miteinem Ueberschusse von Schwefelwasserstoff-Ammoniak.Die hierdurch niedergeschlagenen Schwefelmetalle filtrirtman von der Auflösung des Schwefelmolybdäns, und fälltdieses aus der filtrirten Flüssigkeit durch Chlorwasser-stoffsäure.
Man mufs diese Methode gleichfalls anwenden, wennauch das Molybdän mit solchen Metalloxyden verbundenist, die aus einer sauren Auflösung durch Schwefelwas-serstoffgas sich nicht fällen lassen, weil die Molybdän-säure durch Schwefelwasserstoffgas in einer sauren Auf-lösung nur langsam in braunes Schwefelmolybdän verwan-delt wird.
Ist die Verbindung der Molybdänsäure mit einem Me-talloxyde durch Säuren schwer zu zersetzen, so kann mansie mit kohlensaurem Kali oder Natron, oder auch mit zwei-fach schwefelsaurem Kali, auf ähnliche Weise wie die wolf-ramsauren Verbindungen, schmelzen, um sie zu zersetzen.Im ersteren Falle bleiben bei der Behandlung mit Wasserdie Oxyde ungelöst, wenn sie in einer Auflösung von koh-lensaurem Alkali unlöslich sind, während molybdänsau-res und überschüssiges kohlensaures Alkali aufgelöst wird.Bei der Behandlung der mit zweifach schwefelsaurem Kaligeschmolzenen Masse mit Wasser wird in den meistenFällen dieselbe ganz aufgelöst.
Die Trennung der Molybdänsäure von Oxyden, de-ren Schwefelmetalle in einem Ueberschusse von Schwe-felwasserstoff-Ammoniak auflöslich sind, ist mit Schwierig-keiten verbunden, die noch nicht gehoben worden sind.
Trennung der Molybdänsäure von den Er-den und Alkalien. — Wenn Molybdänsäure mit einemAlkali oder einer Erde verbunden ist, so kann man zuerstdie Auflösung mit Schwefelwasserstoff-Ammoniak behan-deln, durch einen Zusatz von Chlorwasserstoffsäure Schwe-felmolybdän daraus abscheiden, und in der abfiltrirten