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2 (1834) Die Lehre von den quantitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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Flüssigkeit kann das feuerbeständige Alkali seiner Mengenach bestimmt werden.

XXXVI. Molybdän.

Bestimmung des Molybdäns und der Mo-lybdänsäure. Das Molybdän kann als Molybdän-säure aus Auflösungen durch kein Reagens ganz vollkom-men gefällt werden; es läfst sich indessen am besten aufdieselbe Weise, wie das Wolfram, quantitativ bestim-men. Man behandelt die concentrirte Auflösung dessel-ben mit einem Ueberschufs von Schwefelwasserstoff-Am-moniak, worin das gebildete Schwefelmolybdän sich auf-löst. Zu dieser Auflösung setzt man, nach gehöriger Ver-dünnung mit Wasser, Chlorwasserstoffsäure oder Essig-säure, und läfst das Ganze so lange stehen, bis der Ge-ruch nach Schwefelwasserstoffgas verschwunden ist. Eswird so das Molybdän als Schwefelmolybdän gefällt.

Will man dies auf dieselbe Weise, wie das Schwe-felwolfram, rösten, und es dadurch in Molybdänsäureverwandeln, so mufs man sehr vorsichtig dabei zu Werkegehen, denn die Molybdänsäure wird beim Zutritt derLuft in der Glühhitze zum Theil sublimirt. Es ist daherbesser, das erhaltene Schwefehnolybdän in einer kleinengewogenen Retorte zu glühen, wobei es sich, unter Ver-flüchtigung von Schwefel, in die niedrigste Schwefelungs-stufe, in graues Schwefelmolybdän, verwandelt, aus wel-chem man den Gehalt der Molybdänsäure berechnet.

Weniger zweckmäfsig ist es, das erhaltene Schwe-felmolybdän auf einem gewogenen Fillrum zu trocknen,was im luftleeren Räume über Schwefelsäure geschehenmüfste, weil es beim Trocknen an der Luft sich oxydi-ren würde, und eine getrocknete gewogene Quantität da-von mit Königswasser zu digeriren. Das Molybdän ver-wandelt sich in Molybdänsäure, die im Königswasser auf-