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ist, wie die Thonerde, leicht auflöslich in einer Auflösungvon reinem Kali.
Trennung der Beryllerde von der Kalk-erde, Strontianerde, Baryterde und den Alka-lien. — Auch die Trennung der Beryllerde von der Kalk-erde geschieht gerade so, wie die Trennung der Thonerdevon der Kalkerde vermittelst Ammoniak (S. 41.); eben sodie Trennung der Beryllerde von der Strontianerde, Ba-ryterde und den feuerbeständigen Alkalien.
X. Thorium.
Bestimmung des Thoriums und der Thor-erde. — Die Thorerde wird aus ihren Auflösungen durchreines Ammoniak, so wie auch durch eine Auflösung vonreinem Kali, vollständig gefällt. Der entstandene Nieder-schlag läfst sich, besonders wenn eine Kaliauflösung zurFällung angewandt wurde, schwer, wie ein Niederschlag,der aus Thonerde besteht, auswaschen.
Die Thorerdc kann indessen noch, nach Berzelius(Poggendorff's Annal. Bd. XVI. S. 410.), auf eineeigentümliche Weise gefällt und von andern Substanzengetrennt werden. Setzt man zu der Auflösung der Thor-erde in einer Säure schwefelsaures Kali in fester Form,so zeigt sich zwar im Anfange keine Fällung, aber all-mählig fängt die Auflösung an trübe zu werden, und indem Maafse, wie sich das Salz auflöst, setzt sich in derFlüssigkeit und an die Wände des Glases ein weifsesKrystallmehl ab, welches schwefelsaures Thorerde-Kaliist. Wenn die Auflösung der Thorerde neutral oder sehrconeeotrirt ist, so erhält man auf diese Weise nicht denganzen Gehalt der Thorerde als schwefelsaures Thorerde-Kali ausgefällt, weil sich das schwefelsaure Kali bald miteiner dünnen Rinde vom Doppelsalz überzieht, welcheman durch Umschütteln nicht vollständig davon absondernkann, so dafs deshalb die Thorerde auf diese Weise nicht
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