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1 (1833) Die Lehre von den qualitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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besonders bei nicht sehr starker Neigung der Röhre, Se-len selbst sublimirt. — Einige Arsenikmetalle geben, inder Röhre geröstet, einen Geruch nach Arsenik, dochnur solche, bei denen aufser arsenichter Säure bei nichtzu starker Neigung der Röhre auch noch Arsenik subli-mirt wird. Wenn bei der Röslung der Arsenikmetallein der Röhre nur arsenichte Säure gebildet wird, sokann kein Arsenikgeruch wahrgenommen werden.

2) Durch's Rösten in der Röhre sich su-blimirende Substanzen. Ist das Sublimat weifs, sobesteht es gewöhnlich aus Oxyden, welche theils schonals solche in der zu untersuchenden Substanz enthaltensind, theils sich durch Oxydation von Metallen gebildethaben. Hierher gehören vorzüglich folgende:

Arsenichte Säure. Sie bildet sich beim Röstenvon Arsenikmetallen, und setzt sich als weifses Sublimat,das unter der Lupe krjstallinisch erscheint, in dem kal-tem Theil der Glasröhre ab. Die kleinste Menge dersublimirten Säure wird dann auf Arsenik auf die Weisegeprüft, wie es S. 298. angegeben ist. Bei manchen Ar-senikmetallen bildet sich durch Rösten die arsenichteSäure leichter, bei manchen schwerer, und oft erfordertihre Bildung ein anhaltendes Glühen durch die Löthrohr-flamme, wie z. B. beim Glanzkobalt. Bei einigen weni-gen Arsenikmetallen erhält man durch's Rösten in deroffnen Röhre aufser arsenichter Säure, wie schon ange-führt wurde, auch noch metallisches Arsenik. Aus Schwe-felarsenik, oder Substanzen, die Schwefelarsenik enthal-ten, sublimirt beim Rösten in der offnen Röhre, aufserarsenichter Säure, auch gewöhnlich noch rothes, oder auchgelbes Schwefelarsenik, selbst wenn beim Glühen dieRöhre sehr geneigt gehalten wird. — Aufserdem kannnoch arsenichte Säure beim Glühen in der offnen Röhreaus Substanzen entwickelt werden, die einen groi'senUeberschufs von arsenichter Säure oder von Arsenik-säure enthalten, oder hauptsächlich aus diesen bestehen.