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ten sehr oft schwefelsaures Alkali und Chlorkalium oderChlornatrium. Man entdeckt die Gegenwart derselbenauf dieselbe Weise, wie bei der Auflösung des reinenKali's. Das kohlensaure Kali enthält oft Kieselsäure, undbisweilen auch Spuren von Thonerde, wovon das koh-lensaure Natron gewöhnlich ganz frei ist. Beide Ver-unreinigungen findet man auf dieselbe Weise, wie beimKali. Im kohlensauren Natron finden sich bisweilen kleineMengen von Schwefelnatrium, schweflichtsaurem und auchunterschweflichtsaurem Natron. Ersteres giebt sich durchden Geruch nach Schwefelwasserstoff zu erkennen, wenndie Auflösung einer grofsen Menge des Salzes durcheine Säure übersättigt wird. Zeigt sich dabei ein Geruchnach schweflichter Säure, so kann er von schweflichtsau-rem oder unterschweflichtsaurem Natron herrühren; beiGegenwart von letzterem scheidet sich hierbei Schwe-fel ab.
7) Kohlensaures Ammoniak im aufgelösten Zu-stande. Die Auflösung kann in den meisten Fällen, wiedie Auflösungen der feuerbeständigen kohlensauren Alka-lien, angewandt werden. In vielen Fällen jedoch, z. B.zur Scheidung der Erden von den Alkalien, zur Auflö-sung der Beryllerde und anderer Basen, wird das koh-lensaure Ammoniak theils vorgezogen, theils auch nur al-lein angewandt.
Das kohlensaure Ammoniak enthält oft wie das reineAmmoniak Chlorwassersfoff-Ammoniak, schwefelsaures Am-moniak und organische Beimengungen; man findet dieseVerunreinigungen wie beim reinen Ammoniak. Das koh-lensaure Ammoniak mufs sich, auf einem Platinlöffel er-hitzt, vollständig verflüchtigen. Enthält es kohlensauresBleioxyd, so bleibt hierbei Bleioxyd zurück. Wird einsolches Salz im 'Wasser aufgelöst, so bleibt das kohlen-saure Bleioxyd ungelöst zurück.
8) Schwefelwasserstoff; gewöhnlich wird er inseiner Auflösung in Wasser angewandt, manchmal indes-