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1 (1833) Die Lehre von den qualitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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vielmehr dunkel indigblaues Pulver, das nicht metallischaussieht, aber doch durch den Strich metallisch-glänzendund kupferroth wird. So wie es in den Eisenschlackengefunden wird, ist das Titan in kleinen Würfeln krystal-lisirt. Die Krystalle sind sehr hart, spröde, fast unschmelz-bar und feuerbeständig; beim Glühen an der Luft oxy-diren sie sich nur auf der äufsersten Oberfläche. VonChlorwassersloffsäure, von Salpetersäure und von Königs-wasser werden sie nicht angegriffen; wenn sie aber mitsalpetersaurem Kali bei einer starken Hitze geschmolzenwerden, so oxydiren sie sich, vorzüglich wenn noch et-was Borax und kohlensaures Natron hinzugesetzt wordenist. — Das auf andere "Weise als schwarzes Pulver oderals dünne kupferrothe Blätlchen erhaltene Tilan wirdleicht durch Glühen an der Luft, so wie auch von Sal-petersäure und von Königswasser oxydirt und in Titan-säure verwandelt.

23. Zinn.

Das Zinn hat eine zinnweifse Farbe, ist weich undgeschmeidig. Es läfst sich in dünne Platten bringen, kni-stert beim Biegen mit einem eigenlhiimlichen Laute, undriecht beim Reiben, vorzüglich beim Reiben mit schwitzen-den Fingern, etwas widerlich. Es schmilzt beinahe soleicht wie Blei. Beim Ansschlufs der Luft ist es nichtflüchtig, oder doch wenigstens erst bei einer aufserordent-lich starken Hitze. Durch die Luft wird es bei der ge-wöhnlichen Temperatur nicht verändert, aber beim Er-hitzen an der Luft oxydirt es sich auf der Oberflächezu weifsgrauem Zinnoxyd. "Wird das Zinn sehr wenigerhitzt, so erhält die Farbe desselben oft einen Stich in'sGelbe. — Das specilische Gewicht des Zinns ist 7,285.

Von Salpetersäure wird das Zinn beim Erhitzen leichtoxydirt; das dadurch gebildete Zinnoxyd wird aber vonder Salpetersäure nicht aufgelöst. Verdünnte Salpeter-säure kann indessen in der Kälte, und bei Vermeidung