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Glasplatte auf den Tiegel, und erwärmt denselben durchdie kleinste Flamme einer Spirituslampe so gelinde, dafsdas "Wachs nicht schmilzt; man kann auch einige Tropfen"Wasser auf die Rückseite der Glasplatte tröpfeln, umdas Schmelzen des Wachses mehr zu verhindern. Daraufläfst man den Tiegel erkalten und kratzt das Wachs vonder Platte ab. An der Stelle, wo die Schriftzüge in dem"Wachse gemacht waren, bemerkt man dann eine starkeAetzung des Glases; selbst wenn nur einige Milligrammeeines Fluormetalles angewandt worden sind, kann man dieAetzung auf dem Glase noch deutlich wahrnehmen. Wenndie Menge des untersuchten Fluormetalles zu gering war,so bemerkt man, nach Hinwegnahme des Wachses, dieAetzung des Glases erst beim Anhauchen.
In
Ermangelung eines Platintiegels mengt man das
gepulverte Fluormetall mit Schwefelsäure zu einem Brei,und legt diesen auf die mit Wachs überzogene Glasplatte,nachdem in dem Ueberzuge Schriftzüge gemacht wordensind. Nach längerer Einwirkung spült man den Brei fort,kratzt das Wachs ab, und wird nun eine Aetzung desGlases da, wo die Schriftzüge gemacht sind, bemerken.Hierzu braucht man indessen eine gröfsere Menge desFluormetalles.
Man kann die Fluormetalle auch in Auflösungen,wenn diese nicht zu verdünnt sind, auf dieselbe Weisedurch Schwefelsäure entdecken. Wenn die Auflösungdes Fluormetalles verdünnt ist, so mufs man die Flüssig-keit, nachdem die Schwefelsäure hinzugesetzt worden ist,in ein Glas giefsen, welches vorher auf der innern Seitemit einem Ueberzuge von "Wachs bedeckt, und durchSchriftzüge an einigen Stellen von diesem Ueberzuge wie-der entblöfst worden ist. In diesem Glase läfst man dieAuflösung eintrocknen. Wenn dann nachher die trockneMasse abgespült, und der Wachsüberzug abgekratzt wird,bemerkt man eine Aetzung des Glases an den Stellen,wo das Wachs fortgenommen war. Hat man eine ge-