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1 (1833) Die Lehre von den qualitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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und in den meisten Fällen ein wie Säure sich verhal-tendes Oxyd des mit dem Chlor verbunden gewesenenKörpers, von dem nur in einigen Fällen ein Theil unge-löst zurückbleibt. Die Zersetzung der flüchtigen Chlorver-bindung geschieht aber durch Wasser nie auf die Weise,dafs aufser der Bildung von Chlorwasserstoffsäure auchChlor frei wird, und nur das Tellurchlorür, Selenchlorürund Schwefelchlorür werden durch Wasser so zersetzt,dafs sich ein Theil des Tellurs, des Selens und des Schwe-fels ausscheidet. Zu diesen Verbindungen gehören dasZinnchlorid, Aluminiumchloiid, Berylliumchlorid, Titan-chlorid, Antimonchlorid und Antimonchlorür, Wolfram-chlorid und Wolframchlorür, Molybdänchlorid und Mo-lybdänsuperchlorid, Arsenikchlorid und Arsenikchloriir,Tellurchlorid und Tellurchlorür, Selenchlorid und Se-lenchlorür, Phosphorchlorid und Phosphorchlorür, Kie-selchlorid, Borchlorid und Schwefelchlorür. Von diesensind das Aluminiumchlorid, das Berylliumchlorid, das An-timonchlorür, das Wolframchlorür und Weiframchlorid,das Molybdänchlorür und Molybdänsuperchlorid, das Ar-scnikchlorid, das Tellurchlorid und Tellurchlorür, dasSelenchlorid und das Phosphorchlorid bei der gewöhn-lichen Temperatur der Luft fest. Das Borchlorid ist al-lein gasförmig, und die übrigen sind bei der gewöhnlichenTemperatur flüssig, und mehrere davon äufserst flüchtig.

Die Auflösungen der Chlormetalle in Wasser ver-halten sich gegen Beagentien fast eben so wie die freieChlorwasserstoffsäure.

Eine Auflösung von salpetersaurem Silberoxyd,oder die Auflösung eines andern auflöslichen Silberoxyd-salzes, bringt in denselben einen weifsen Niederschlagvon Chlorsilber hervor, der in gröfseren Massen käsigerscheint, und durch die Einwirkung des Lichts auf derOberfläche dunkelviolett wird. Er ist in verdünnter Sal-petersäure unauflöslich; von Ammoniak wird er aber leichtaufgelöst, und aus dieser Auflösung durch Säure wiederum