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eine Reduction der Uebermangansäure und der Auflö-sungen der Salze derselben, weshalb dieselben durch Fil-tration durch Papier zum Theil zersetzt werden.
b. Mangansäure.
Die Mangansäure ist noch nicht in ihrem reinen Zu-stande, sondern nur in Verbindung mit Basen dargestelltworden. Man erhält sie, wenn man starke Basen, z. B.Kali, oder die Verbindungen derselben mit Salpetersäure,mit Mangansuperoxyd glüht. Im ersten Falle bildet sichein mangansaures Salz, sowohl beim Zutritt der Luft, inwelchem Falle das Superoxyd Sauerstoff aus der Luftabsorbirt und sich in Mangansäure verwandelt, als auchnach Mitscherlich beim Ausschlufs der Luft, indemsich dann das Mangansuperoxyd in Mangansäure und inManganoxyd zersetzt. Durch Auflösung der Masse erhältman eine intensiv grün gefärbte Auflösung von mangan-saurem Kali, gemengt mit reinem und kohlensaurem Kali;ungelöst bleibt ein braunes Pulver zurück, welches ausManganoxydhydrat und Mangansuperoxydhydrat besteht.
Die mangansauren Salze haben in ihrem festen Zu-stande eine so intensiv grüne Farbe, dafs sie oft schwarzerscheinen. Auch ihre Auflösungen im Wasser sind in-tensiv grün gefärbt. In diesen wird die Mangansäureleichter noch als die Uebermangansäure zersetzt. AlleSäuren, auch die schwachen, färben die grünen Auflö-sungen der mangansauren Salze sogleich intensiv roth,indem sie die Mangansäure in Uebermangansäure verwan-deln, während ein brauner Niederschlag von Mangansu-peroxydhydrat sich ausscheidet. Die entstandene Ueber-mangansäure wird dann ferner sowohl bei der gewöhn-lichen Temperatur der Luft, als auch, und zwar schnel-ler, bei geringer Erhitzung auf die Weise zersetzt, wiees oben, S. 278., angegeben ist.
Selbst blofses Wasser zersetzt die Auflösung von