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1 (1833) Die Lehre von den qualitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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bei der Behandlung mit Wasser die ganze Menge derKieselsäure ungelöst zurück.

Wenn das basisch kieselsaure Alkali etwas mehrKieselsäure enthält, sich aber doch noch in Wasser auf-löst, so wird aus dieser Auflösung durch Uebersättigungmit Chlorwassersloffsäure ein Theil der Kieselsäure alszarte unlösliche Flocken ausgeschieden, während der an-dere Theil der Kieselsäure in der sauren Flüssigkeit auf-gelöst bleibt; diese bildet beim Abdampfen eine Gallerte,und scheidet sich nicht eher völlig aus, als bis die Auflösungzur völligen Trockenheit abgedampft, und die trockeneMasse mit Wasser behandelt worden ist. Je verdünn-ter die wäfsrige Auflösung eines solchen basisch kieselsau-ren Alkali's ist, desto weniger Kieselsäure scheidet sichbei der Uebersättigung mit Chlorwasserstoffsäure ab. Isteine solche Auflösung sehr concentrirt, und enthält sieziemlich viel Kieselsäure, so scheidet sich diese beim Zu-satz von Chlorwasserstoffsäure in solcher Menge aus, dafsdie ganze Auflösung zu einem dicken Klumpen gerinnt.

Die basischen Verbindungen der Kieselsäure mit Ba-ryterde, Strontianerde und Kalkerde verhalten sich ähn-lich wie die basischen kieselsauren Alkalien, wenigstensgegen Säuren. Behandelt man sie mit Chlorwasserstoff-saure, so wird dadurch die gröfste Menge der Kiesel-säure ausgeschieden, aber ein Theil derselben bleibt auf-gelöst, und bildet, wenn die saure Flüssigkeit durch Ab-dampfen concentrirt wird, eine Gallerte; auch scheidet siesich erst vollkommen ab, wenn die Gallerte bis zur Trock-nifs abgedampft, und die trockne Masse mit Wasser be-handelt wird.

Die andern Verbindungen der Kieselsäure mit Ba-sen sind in Wasser unlöslich. Hinsichtlich ihres Verhal-tens gegen Säuren können sie in zwei Klassen getheiltwerden; einige von ihnen werden nämlich durch stär-kere Säuren, z. B. durch concentrirte Chlorwasserstoff-säure,