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1 (1833) Die Lehre von den qualitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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Chlorcalcium, worauf, wenn Phosphorsäure vorhanden ist,ein Niederschlag von phospliorsaurer Kalkerde entsteht.Besser ist es aber, zu der alkalischen Flüssigkeit, beson-ders wenn das Kali etwas Kohlensäure enthalten habensollte, einen sehr kleinen Ueberschufs von Chlorwasser-stoffsäurc hinzuzusetzen, dann Chlorcalcium und etwasAmmoniak zur Sättigung der Säure hinzuzufügen. > Mankann indessen leichter noch die Gegenwart der Phosphor-säure in der phosphorsauren Thonerde auf die Weise fin-den, dafs man sie in möglichst wenig Salpetersäure auf-lost, die Auflösung mit einer Auflösung von salpetersau-rem Silberoxyd, und darauf mit so viel Ammoniak ver-setzt, als gerade nur zur Sättigung der freien Säure erfor-dert wird; es zeigt sich dann der gelbe Niederschlag dessalpetersauren Silberoxyds.

Ist die Phosphorsäure mit Metalloxyden verbunden, dieaus den mit Ammoniak gesättigten oder übersättigten Auf-lösungen durch Schwefelwasserstoff-Ammoniak, aber nichtaus den sauren Auflösungen durch Schwefelwasserstoffgasals Schwefelmetalle gefällt werden, also mit den Oxydendes Mangans, des Eisens, des Zinks, des Kobalts, desNickels und des Urans, so fällt man diese aus ihren Auf-lösungen in Säuren durch Schwefelwasserstoff-Ammoniak,nachdem vorher die saure Auflösung mit Ammoniak über-sättigt worden ist. Die vom entstandenen Schwefelmetallabfillrirte Flüssigkeit macht man durch Chlorwasserstoff-säure etwas sauer, und läfst sie an einem warmen Orteso lange digeriren, bis der Geruch nach Schwefelwasser-stoff verschwunden ist. Die Flüssigkeit trennt man dannvon dem durch Zerstörung des überschüssig zugesetztenSchwefelwasserstoff-Ammoniaks ausgeschiedenen Schwefel,und sättigt sie durch Ammoniak; besser ist es jedoch, zuder abfiltrirten Flüssigkeit so viel kohlensaures Kali zusetzen, dafs sie noch etwas sauer bleibt und das Lackmus-papier noch sehr deutlich röthet, und dann das Gefäfs län-gere Zeit an einein wannen Orte stehen zu lassen, damit

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