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sik und Chemie, Bd. XVIII. S. 75.) dabei zu nehmen hat,um mit Sicherheit jede Spur von Kupfer hierbei zu linden,sind folgende: Die Substanz wird mit so vielem Wasserangerührt, dafs man einen weichen Teig erhält, zu wel-chem man das Doppelte des Gewichts von gepulvertemkrystallisirten kohlensauren Natron mengt. Das Gemengebringt man in einen hessischen Tiegel, erhitzt diesen, nach-dem man ihn bedeckt hat, nach und nach, und setzt ilineine Viertelstunde der Rothglühhitze aus. Nach dem Er-kalten pulvert man die verkohlte Masse in einein Achal-mörser. Hierbei nimmt mau erst einen Theil der Masse,befeuchtet sie mit Wasser, zerreibt sie sehr fein, bringtmehr W,asser in den Mörser, rührt das Ganze mit derPistille mäfsig um, und giefst das Flüssige mit Vorsichtab. Man pulvert dann die übrige Masse und wiederholtdas Abschlämmen der Kohle so lange, bis diese abge-schieden ist, worauf auf dem Boden des Mörsers kleinemetallisch-glänzende Schuppen zurückbleiben, welche dieFarbe des Kupfers haben. — Nimmt man hierbei weni-ger kohlensaures Natron, so wird zwar das Kupferoxydreducirt, bleibt dann aber so fein zertheilt, dafs es mitder Kohle weggeschlämmt werden kann. Auch ist es uö-thig, den Tiegel gut roth glühen zu lassen, weil auch da-durch die Theilchen des reducirten Kupfers sich besservereinigen können. Um zu verhindern, dafs in der Hitzenicht ein Theil des kohlensauren Alkali's in den Bodendes Tiegels dringt und die Masse desselben angreift, legtman auf den Boden ein Stück der auf Kupfer zu unter-suchenden Substanz, welche nicht mit kohlensaurem Al-kali gemengt ist. Statt des Achatmörsers darf man kei-nen Mörser von Porcellan oder von Steingut anwenden.Nach Kuhlmann (Poggendorff's Annalen,Bd. XXI. S. 447.) bestimmt man kleine Mengen vonKupferoxyd in einem mit einem Kupferoxydsalze vergif-teten Brodte am besten auf die Weise, dafs man eineMenge von ungefähr 200 Grammen desselben in einer