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1 (1833) Die Lehre von den qualitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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ben, wodurch das Kupferchlorür, als ein weifser Nieder-schlag, gefällt wird, da es nur in freier Chlorwasserslofl'-säure auflöslich ist. Eine gröfsere Menge von Kali fällteinen gelbbraunen Niederschlag, welcher das Hydrat desOxyduls ist, und in einem Ueberschusse des Fällungsmit-tels sich nicht auflöst. Bleibt dieser Niederschlag sehrlange der Luft ausgesetzt, so wird er nach und nachschwarzbraun, indem sich das Oxydul in Oxyd verwandelt.

Ammoniak, in einem Ueberschusse zur Auflösungdes Kupferchlorürs gesetzt, würde dieselbe beim völligenAusschlufs der Luft farbenlos machen; gewöhnlich aberwird sie schon in den ersten Augenblicken der Vermi-schung hellbläulich, weil sich beim Zutritt der Luft so-gleich etwas Kupferchlorid bildet. Läfst man diese Auf-lösung an der Luft stehen, so wird sie nach kurzer Zeitdunkelblau. Diese Färbung geht sichtbar von der Ober-fläche der Flüssigkeit aus, und diese ist gewöhnlich schonganz dunkelblau, während die übrige Flüssigkeit erst hell-blau gefärbt ist. In einer Kupferchlorürauflösung, zu derman Ammoniak gesetzt hat, entsteht durch eine Auflösungvon Kali ein gelbbrauner Niederschlag von Kupferoxy-dulhydrat, wenn die Menge des hinzugesetzten Ammoniaksim Vergleich mit der des Kali's nicht zu grofs ist.

Eine Auflösung von einfach kohlensaurem Kalibewirkt in Kupferoxydulauflösungen einen gelben Nieder-schlag von kohlensaurem Kupferoxydul.

Eine Auflösung von zweifach kohlensauremKali bewirkt dasselbe.

Eine Auflösung von kohlensaurem Ammoniakverhält sich gegen eine Kupferoxydulauflösung wie reinesAmmoniak, doch entsteht aut'serdem noch ein Brausen vonentweichender Kohlensäure.

Eine Auflösung von phosphorsaurem Natronbewirkt in Kupferoxydulauflösungen, wenn diese nicht zusauer sind, einen weifsen Niederschlag von phosphorsau-