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tralisirt worden sind, einen schwarzen Niederschlag vonSchwefeluran, der sich gut senkt und in einem Ueber-schusse des Fällungsmittels unlöslich ist; die über demNiederschlage stehende Flüssigkeit ist nur durch das über-schüssig hinzugesetzte Fällungsmittel gelblich gefärbt.
Schwefelwasserstoffwasser, oder ein Stromvon Schwefelwasserstoffgas, bringt in Uranoxydul-auflösungen keinen Niederschlag hervor.
Vor dem Löthrohr verhält sich das Uranoxydulwie Uranoxyd (S. 96.).
Die Auflösungen des Uranoxyduls können am bestenvon denen anderer Substanzen dadurch unterschiedenwerden, dafs man durch Behandlung mit Salpetersäuredas Oxydul in denselben in Oxyd verwandelt, von des-sen Erkennung durch Reagentien weiter unten die Redeist. In fester Form kann das Oxydul leicht durch's Löth-rohr erkannt werden.
Die nicht flüchtigen organischen Substanzenverhindern die Fällung des Uranoxyduls aus seinen Auf-lösungen durch Alkalien.
b. Uranoxyd.
In seinem frisch gefällten Zustande hat das Uran-oxyd eine gelbe Farbe; durch Glühen wird es zu Oxy-dul reducirt, und ist dann dunkel schwarz-grün; das nichtreducirte Oxyd kann aus der geglühten Masse durchChlorwasserstoffsäure ausgezogen werden. Wenn dasUranoxyd aus seiner Auflösung durch Kali oder Natronniedergeschlagen, oder wenn durch Ammoniak die Fäl-lung desselben aus einer Auflösung geschehen ist, diediese Alkalien, oder auch alkalische Erden enthielt, sowird der Niederschlag durch Glühen oranienroth, undbesteht dann aus den feuerfesten Basen und Uranoxyd,welches mit diesen chemisch verbunden ist, und sich in
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