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Die Auflösungen der neutralen Nickeloxydsalze rö-then das Lackmuspapier schwach.
Die in Wasser unlöslichen Salze des Nickcloxydslösen sich fast alle in Säuren, z. B. in Chlorwasserstoff-säure oder verdünnter Schwefelsäure, auf. Uebersättigtman eine solche Auflösung mit Ammoniak, so wird dasSalz nicht gefällt, sondern durch einen Ueberschufs desAmmoniaks aufgelöst; die Auflösung nimmt, wenn sienicht zu sehr verdünnt worden ist, eine blaue Farbe an,wodurch sich die Gegenwart des Nickeloxyds sogleicherweist.
Durch das Lötlirohr können die Nickeloxydsalzedadurch erkannt werden, dafs sie dem Borax und demPhosphorsalze in der äufsern Flamme eine röthliche Farbemittheilen, deren Intensität beim Erkalten allmählig ab-nimmt, bis sie endlich oft ganz verschwindet. Durch Sodawerden sie auf Kohle zu einem weifsen, metallischen,magnetischen Pulver reducirt. (Berzelius: Ueber dieAnwendung des Löthrohrs, S. 94.)
Die Auflösungen der Nickeloxydsalze unterscheidensich von denen der Salze, von welchen im Vorhergehen-den geredet worden ist, Kobaltoxydauflösungen ausge-nommen, durch ihr Verhalten gegen Schwefelwasserstoff-Ammoniak. Von den Kobaltoxydauflösungen unterschei-den sie sich durch ihr Verhalten gegen Ammoniak, unddurch das Verhalten der ammoniakalischen Auflösungengegen Kali.
Sehr viele nicht flüchtige organische Substan-zen verhindern die Fällung des Nickeloxyds durch Alka-lien, aber nicht die durch Schwefelwasserstoff-Ammoniak.
b. Nickelsuperoxyd.
Dies ist schwarz von Farbe, und entwickelt beimGlühen Sauerstoffgas. Von concentrirter Chlorwasser-