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1 (1833) Die Lehre von den qualitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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b. Ceroxyd.

Das Ceroxyd ist ziegelroth und pulverfönnig. Inder Wärme löst es sich in Chlorwasserstoffsäure, unterEntwickelung von Chlorgas, auf; die Auflösung enthältdann Cerchlorür, und verhält sich daher gegen die Rea-gentien eben so wie die Auflösungen des Ceroxyduls.Auch wenn das Oxyd in verdünnter Schwefelsäure durchKochen aufgelöst wird, verhält sich diese Auflösung ge-gen Reagentien wie die des Ceroxyduls; jedoch habendann die weifsen Niederschläge des Ceroxyduls manch-mal einen Stich in's Gelbliche, was von einem Gehalt anOxyd herrührt.

14. Zirconerde.

Das Hydrat der Zirconerde bildet, wie das der Thon-erde, eine schwach-gelbliche, hornartige Masse, die sichin Säuren, z. B. in Chlorwasserstoffsäure, leicht auflöst,besonders wenn man sie damit erwärmt. Wird diese ge-glüht, so entsteht beim anfangenden Glühen eine Feuer-erscheinung, und nach dem Glühen des Hydrats ist dieZirconerde weifs; sie löst sich dann in den meisten Säu-ren nicht auf, doch wird sie nach längerem Sieden mitSchwefelsäure in kochendem "Wasser wieder auflöslich.

Eine Auflösung von Kali bringt in den Auflösungender Zirconerdesalze, wie in Thonerdeauflösungen, einenvoluminösen Niederschlag von Zirconerdehydrat hervor,der in einem Uebermaafse des Fällungsmittels unauflös-lich ist.

Ammoniak verhält sich eben so.

Eine Auflösung von einfach kohlensaurem Kalibewirkt in Zirconerdeauflösungen einen voluminösen Nie-derschlag von kohlensaurer Zirconerde, der in einem gro-fsen Ueberschufs des Fällungsmittels ein wenig auflös-lich ist.

Eine Auflösung von zweifach kohlensauremKali verhält sich eben so.