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1 (1833) Die Lehre von den qualitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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säure behandeln, um in der Auflösung in dieser Säuredie Gegenwart der Beryllerde zu finden.

11. Thorerde.

"Wegen der grofsen Seltenheit der Thorerde habe ichnicht Gelegenheit gehabt, sie durch eigne Anschauung ken-nen zu lernen, und das Verhalten derselben gegen Rea-gentien zu prüfen. Das was hierüber gesagt worden ist,ist aus der Abhandlung von Berzelius, über die Thor-erde (Poggendorff 's Annalen der Physik und Chemie,Bd. XVI. S. 385.), entnommen worden.

Die Thorerde ist in ihrem reinen Zustande farben-los, und nach dem Glühen in keiner andern Säure, alsnur in concentrirter Schwefelsäure, die mit einem glei-chen Gewicht Wasser verdünnt worden ist, und auch nurdurch Erhitzung, löslich. Selbst wenn die Thorerde mitreinen oder mit kohlensauren Alkalien bis zum Glühenerhitzt worden ist, wird sie durch diese Behandlung nichtin Chlorwasserstoffsäure oder Salpetersäure löslich, wiedas doch sonst bei fast allen andern Oxyden der Fall ist,die nach dem Glühen in Säuren unauflöslich sind; dieSäuren ziehen aus ihr nur die fremden Stoffe aus, mit de-nen sie verunreinigt sein kann, und welche aus der ohneAlkali geglühten Erde durch Säuren nicht ausgezogen wer-den können. — Das Hydrat der Thorerde dagegen löstsich im feuchten Zustande sehr leicht in Säuren auf; nachdem Trocknen hingegen schwerer und langsam.

Eine Auflösung von Kali bringt in Thorerdeauflö-sungen einen gelatinösen Niederschlag von Thorerclehy-drat hervor, der aber leicht zusammen sinkt und in einemUeberschufs des Fällungsmittcls unlöslich ist.

Ammoniak verhält sich eben so.

Auflösungen von kohlensaurem Kali und Am-moniak fällen in Thorerdeauflösungen einen Nieder-schlag von basisch kohlensaurer Thorerde, der in einemUeberschufs des Fällungsmittcls auflöslich ist. Die Auf-

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