32
düng der Baryterde von der Kalkerde bedienen, als derverdünnten Schwefelsäure, wenn diese von keiner genaubestimmten Stärke ist.
Auflösungen von einfach und von doppelt chrom-saurem Kali bringen in den Auflösungen der Kalkerde-salze keinen Niederschlag hervor.
Kieselfluorwasserstoffsäure so wie Ueber-chlorsäure bewirken in Auflösungen von Kalkerdesal-zen keinen Niederschlag.
Auflösungen von Kali und Ammoniak, von ein-fach und zweifach kohlensaurem Kali, von koh-lensaurem Ammoniak und von phosphorsauremNatron, verhalten sich gegen die Auflösungen der Kalk-erdesalze wie gegen die der Baryterde- und Strontian-erdesalze.
Eine Auflösung von Oxalsäure und von zwei-fach oxalsaurem Kali bringt selbst in sehr verdünn-ten neutralen Kalkerdeauflösungen einen weifsen Nieder-schlag von oxalsaurer Kalkerde hervor, der durch länge-res Stehen, und vorzüglich durch Zusatz von Ammoniak,zur Sättigung der freien Säure, noch vergröfsert wird.In freier Chlorwasserstoffsäure und Salpetersäure löst sichdieser Niederschlag leicht auf, in Essigsäure, selbst in con-centrirter, ist er nur wenig löslich. — Setzt man zu derAuflösung eines Baryterde- oder Strontianerdesalzes soviel einer Auflösung von Oxalsäure oder von zweifachoxalsaurem Kali, dal's das Baryterde- oder Strontianerde-salz noch im Ueberschufs vorhanden bleibt, und läfst dasGanze so lange stehen, bis sich der Niederschlag nichtmehr vermehrt, so wird in der davon abfiltrirten Flüs-sigkeit durch die Auflösung eines Kalkerdesalzes ein Nie-derschlag von oxalsaurer Kalkerde hervorgebracht. Hier-durch kann ein auflösliches Baryterde- oder Strontian-erdesalz von einein Kalkerdesalz unterschieden werden.
Eine Auflösung von neutralem bernsteinsaurenAmmoniak bringt in neutralen Kalkerdesalzauflösungen
kei-