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Metalle.
ausnahmsweise für diejenigen Zwecke angewendet würde, fürwelche es nicht durch andere, wohlfeilere Metalle ersetzt werdenkann. Eisen, Mangan, Nickel und Kobalt zeigen im metallischenZustand sehr ähnliche Eigenschaften; da nun das Eisen in derNatur viel reichlicher vorkommt, und ausserdem leichter aus denErzen sich gewinnen lässt, als die anderen von diesen Metallen,so wird es natürlich diesen vorgezogen, da es zu denselben An-wendungen dienen kann. Das Mangan oxydirt sich und verän-dert sich an feuchter Luft viel leichter als das Eisen, was Grundgenug ist, dieses vorzuziehen. Nickel und Kobalt sind dagegenweniger leicht oxydirbar als Eisen, sie besitzen eine der desEisens ähnliche Dehnbarkeit und Festigkeit und würden daherletzteres Metall sehr häufig ersetzen können, wenn sie wohlfei-ler dargestellt werden könnten.
Die spröden Metalle haben im metallischen Zustand keineAnwendung; häufig verbindet man sie mit dehnbaren Metallen,und erhält hierdurch Legirungen von besonderen physikalischenEigenschaften.
Folgende schwere Metalle sind hinlänglich dehnbar, um immetallischen Zustande angewendet werden zu können:
Mangan, Blei,
Eisen, Zinn,
Kobalt, Silber,
Nickel, Gold,
Zink, Platin,
Kadmium, Palladium,
Kupfer, Iridium.
Einige dieser Metalle haben noch keine technische Anwen-dung gefunden, weil ihre Erze zu selten und umständlich zu be-handeln sind, oder weil sie vor anderen, wohlfeiler darstellbarenMetallen keinen Vorzug besitzen.
Vorkommen der M e t a 1 e in der Natur.
228. Die Metalle finden sich in der Natur auf verschiedeneWeise, einige kommen in unverbundenem Zustand vor, oder, wieman sagt, gediegen. Hierzu gehören alle diejenigen, welcheeine sehr geringe Verwandtschaft zum Sauerstoff besitzen undsich durch atmosphärische Einflüsse nicht verändern, wie Gold,Platin, Rhodium, Iridium, Palladium, Silber, Quecksilber, Wis-muth. Viele andere finden sich verbunden mit Sauerstoff, Schwe-fel oder Arsen, wie Mangan, Eisen, Kobalt, Nickel, Chrom, Wolf-ram, Molybdän, Vanadin, Zink, Kadmium, Kupfer, Blei, Wis-