Chlor was serstoi'f'säure. — Eisens ehalten.
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Verbindung des Chlors mit Wasserstoff.Chlorwasserstoffsäure: HC).
103. Chlor und Wasserstoff vereinigen sich unmittelbar miteinander. Bringt man ein brennendes Hölzchen an die Mündungeiner kleinen Flasche, welche ein Gemenge der beiden Gaseenthält, so verbinden sie sich unter Kxplosion. Eine ähnlicheExplosion findet statt, wenn man eine Mischung der beiden Gaseden directen Sonnenstrahlen aussetzt. Dieselben verbinden sichauch mit einander, wenn das Gel'äss, welches die Mischung der-selben enthält, dem Tageslicht ausgesetzt wird; in diesem Fallegeht aber die Vereinigung langsam vor sich, und damit sie voll-ständig sei, braucht sie um so mehr Zeit, je schwächer das Lichtist. In absoluter Dunkelheit wirken die beiden Gase bei gewöhn-licher Temperatur nicht auf einander. Wir sehen hier das Lichtdieselbe Wirkung hervorbringen, wie die Wärme.
104. Man stellt die gasförmigeChlorwasserstoffsäure durch Behand-lung von Kochsalz (Chlornatrium)mit concentrirter Schwefelsäure dar(Fig. 49). Das in der concentrirtenSchwefelsäure enthaltene Wasser lie-fert hierbei den Wasserstoff.
Chlornatrium J £ Mo !" ■( Natrium
Natron .
Chlorwasser-P* stoffsäure.
( W'Kjon ^Sauerstoff)Schwefel- ' r (Wasserstoff . . . > schwefelsau-
säurehydrat ( Schwefelsäure..... ^' res Natron.
Die Zersetzung wird durch die Gleichung:
NaCl -4- HO . SO, = NaO . S0 3 -f HCldargestellt.
Man sammelt die Chlorwasserstoffsäure in einer gut getrock-neten Glocke über Quecksilber auf.
105. Die Chlorwasserstoffsäurc ist ein farbloses Gas vonsaurem Geruch, welches unter einem Druck von 25 Atmosphärenbei — 4° C. sicli in eine farblose Flüssigkeit verwandelt. In dergewöhnlichen Luft bildet das Gas dicke, weisse Nebel, aber mitganz trockner Luft geschieht dies nicht. Die atmosphärische
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