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2 (1842) [C - E]
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615
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Disthen. Dolomit.

lationcn unterwarf, erhielt er ein farbloses Oel, das selbst im Sonnen-lichte nach "drei "Wochen keine Spur von Färbung zeigte.) Wird esmit Aetzkali zusammengerieben und erwärmt, so entwickelt es Ammo-niak. Dieses Arzneimittel ist auch in den neueren Pharmacopöen auf-genommen, jedoch mit Abänderung seiner Bereitung, indem sie meistnur eine theilweise Rectificatiön oder eine zweite mit Wasser vor-schreiben. Das auf diese Weise erhaltene Oel ist farblos, färbt sich aberan der Luft sehr schnell, weshalb es in kleinen Flaschen im Dunkelnaufbewahrt werden soll. Es hat alsdann ein speeif. Gew. ~- 0,750und einen sehr heftigen unangenehmen Geruch und brennenden, wi-derlichen Geschmack. Dieses Präparat ist daher von demnaehDipp el'sVerfahren erhaltenen wesentlich verschieden. Einige Pharmacopöenschreiben vor, das Oel über verschiedene trockne Korper, wie Kohle,Sand, Kalk u. s. w zu destiiliren, was zum Theil wohl nur eine Er-leichterung der Operation bezwecken soll.

Kl au er spricht a. a. O. die Meinung aus, das Dippel'sche Oelenthalte mehrere der von II c ic lien b a eh aus den; Theer dargestelltenStoffe, und zwar vorzugsweise Eupion mit einer gewissen Menge Pica-mar und Kapnomor, nebst Spuren eines leicht oxydablen Stoffes, deram Lichte sich färbt. Diese Ansicht entbehrt jedoch der analytischenBelege.

Ueber die chemische Constitution-dieses Oels und das aus demrohen Thierö'l von Unverdorben dargestellte Odorin, Animin,01 a n i n und Ain moli n s. T hierot. s.

Bist Ji e ii s. C y a n i t Bd. II. S. 391.

Öifetry] s. Kohlenwasserstoff.

iJociraane. So nennt man denjenigen Thcil der Chemie,welcher von dem Verfahren handelt, die Erze auf ihren Gehalt an Me-talle zu prüfen, welche fähig sind, verhüttet zu werden. si.

IJolertt ist ein dem Basalt, sehr nahe stehendes Gebirgsgeslein,welches im Wesentlichen nichts als ein Gemenge von Augit und La-brador darstellt, zu denen häufig Magneteisen, selbst Olivin hinzutritt.Die feinkörnigen Abänderungen zeichnen sich durch eine schwarzgraucFarbe aus. Gleich dem Basalt enthält er häufig Blascnräume, welchemit den nämlichen Mineralien, wie hei jenem, ausgefüllt sind.

Als Fundort eines ausgezeichneten grobkörnigen Dolcrits kannder Meifsner in Hessen gelten, woselbst er den Basalt begleitet.

Ein Hauptunterschied vom Basalt scheint der Mangel des zeolith-artigen Bestandteils in der Grundmasse zu sejn, daher-er auch vonSäuren nur unbedeutend angegriffen wird. /j

Dolomit nennt man eine Verbindung von kohlensaurer Kalk-erde und kohlensaurer Talkerde, welche körnig oder dicht erscheint.Vom Kalkspath unterscheidet sie das gröfsere speeifische Gewicht (we-nigstens 2,8), gröfsere Härte und die schwerere Auflöslichkeit in Säu-ren, daher mancher Dolomit mit jenen in der Kälte sehr wenig odergar nicht aufbraust. Seine Farbe ist in der Begel eine weifse odergelbliche, zuweilen eine gclblichgraue oder braunschwarze. Ein beson-deres Kennzeichen des Dolomits ist seine poröse, zelligc Beschaffenheit.

Er kommt in den verschiedensten Gebirgsformationen vor, so z. B.im Glimmerschiefer, im Uebergangskalk, in der Zechsteinformation,im Muschelkalk, Jurakalk und selbst in der Kreide.