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8 (1861) [Soda - Tzinacancuittaquahuitt]
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Triticin. — Trockenapparate.

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Triticin nannte Herrn bstädt 1 ) den Kleber des Weizens.

TritiCUUl. Der Wurzelstock von Tr. repens L., die Graswur-zel oder Queckenwurzel zeichnet sich durch ihren süsslichen Geschmackaus; Pfaff fand darin einen eigentümlichen Zucker, den Berzeliusfür Mannit hielt. Stenhouse 2 ) fand kein Mannit beim Ausziehen desExtracts dieser Pflanze mit Alkohol, sondern nadeiförmige Krystallevon saurem Oxalsäuren Kali; dagegen enthielt das Extract einen un-krystallisirbaren leicht gährenden Zucker. Völcker 3 ) hat jedoch öftersdas Vorkommen von Mannit in dem Extract der Graswurzel beobach-tet, und er fand bei einem aus Wurzeln des heissen und trockenen Som-mers 1849 bereiteten Extract, dass es sogar fast ganz zu einer aus Man-nit bestehenden Masse von Krystallnadeln erstarrte. Es scheint danach,dass Mannit sich häufig wenn auch nicht immer in den Queckenwurzelnfindet.

Tr. sativum und Tr. spelta s. unter Weizen.

Tritomit, ein wassererhaltiges Silicat von Ceroxyd, Lanthan-oxyd, Kalk u. a. m., dessen Formel nach den bis jetzt bekannten Analysenvon N. J. Berlin*), D. Forbes 5 ) und F. P. Möller 6 ) sich nicht be-rechnen lässt. Das im Syenit der Insel Lamö bei Brevig in Norwegenvorkommende Mineral bildet eingewachsene Krystalle, Tetraeder, zeigtkeine Spaltungsflächen, nur muschligen Bruch, ist braun ins Gelbe, un-durchsichtig bis an den Kanten durchscheinend, halbmetallisch glän-zend, hat gelblichgrauen Strich, die Härte = 5,5, und das specif. Ge-wicht = B,90 bis 4,66. Vor dem Löthrohre erhitzt, zerspringt es öf-ter mit Heftigkeit, bläht sich auf und brennt sich weiss; mit Boraxgiebt es eine rothgelbe Perle, welche beim Erkalten farblos wird-, imGlasrohre giebt es Wasser und etwas Fluor. In Salzsäure ist das Pul-ver löslich, wobei sich Chlor entwickelt und gallertartige Kieselsäureabscheidet. K.

Tritoxyd. So wie man in der englischen und französischenNomenclatur besonders die ersten Oxyde nach den griechischenZahlwörtern als Protoxyd und Deutoxyd bezeichnet, kann man dasdritte Oxyd Tritoxyd nennen, welcher Namen weniger gebräuchlich ist.

Trityl, Tritylamin, syn. mit Propyl und Pr opyl-amin.

Tritylalkohol, Trithylhydrat, syn. mit Pro-pylalkohol.

Tritylen, syn. Propylen.

Triyl, früher als Synonym für Benzol aufgeführt.

Trochisci s. unter Tabulae S. 465.

Trockenapparate sind unter Austrocknen (2. Aufl.

i) Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. IV, S. 277. — 2) Annal. d. Chem. u. Pharm.Bd. LI, S. 354. — 3) Annal. d. Chem u. Pharm. Bd. LIX, S. 380. — *) Pogg.Annal. Bd. LXXIX, S. 299. — 6 ) New phil. Journ. Bd. III, S. 60. — 6 ) Annal.d. Chem. u. Pharm. Bd. CXX, S. 241.

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