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8 (1861) [Soda - Tzinacancuittaquahuitt]
Entstehung
Seite
1029
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Tripelschiefer. — Triplik 1029

schiedener einatomiger Säuren. Tripelsalze sind wenig bekannt; dasphosphorsaure Natron-Ammoniumoxyd, NaO.NH 4 0.'HO .cP0 5 , kannals ein solches Tripelsalz angesehen werden; feiner gehören hierherz. B. das schwefelsaure Eisenoxyd-Thonerde-Kali, die Sulfate dergepaarten Doppelsalze der Magnesiagruppe und manche ähnliche Salze(s. unter Schwefelsaure Salze Bd. VII, S. 520). Gewöhnlichzählt man diese Salze auch zu den Doppelsalzen.

Tripelschiefer, syn. Polirschiefer.Triphan, syn. Spodumen.Triphansp ath, axotomer, syn. Prehnit.Triphanspath, prismatischer, syn. Spodumen.

Triphylin, Triphyllin, 3FeO . P O s mit etwas Mangan-oxydul und Li f hion, daher auch die Formel 3 (Fe, Mn, LiO).P 0 5 ge-schrieben werden kann, oder 3 Li O . P 0 5 -)- 2 (3 Fe O . P 0 5 ) nachC. Rammeisberg i) mit etwas NaO, KO, MgO, CaO und Mn 0,analysirt von Fuchs 2 ), W. Bär 3 ), C. Rammeisberg 4 ), G. K. F.Gerlach 5), G-. 0. Wittstein 6 ) und F. Oesten 7 ). Er findet sichin grossen individualisirten Massen oder in grobkörnigen Aggregatennesterweise im Granit am Rabenstein bei Zwiesel unweit Bodenmaisin Bayern, hat undeutliche Spaltungsflächen nach einem rhombischenPrisma von 132°, vollkommen nach den Basisflächen, deren Lage nichtgenau bestimmt das Krystallsystem für orthorhombisch oder klinorhom-bisch halten Hess; der Bruch ist muschlig. Er ist grünlichgrau, stellen-weise etwas bläulich, durch Verwitterung schwärzlichbraun, bräunlichoder bläulichschwarz, an den Kanten durchscheinend, wachsartig, aufden vollkommenen Spaltungsflächen etwas perlmutterartig glänzend,hat graulichweissen Strich, die Härte = 4,0 bis 5,0 und das specif. Gew.= 3,5 bis 3,6 (nach C. Rammeisberg = 4,4). Im Glasrohre erhitztdecrepitirt er ein wenig, giebt oft etwas Wasser und wird dunkel. Vordem Löthrohre schmilzt er sehr leicht zu einer glänzenden dunkelgrauenmagnetischen Kugel und reagirt mit den Flüssen auf Eisen und Man-gan. Beim Schmelzen wird die Löthrohrflamme blaugrün seltener röth-lich, nach vorangehender Befeuchtung mit Schwefelsäure deutlichergrün gefärbt. In Säuren ist er löslich. Wird die Auflösung in Salz-säure zur Trockne abgedampft, mit Weingeist digerirt und zum Kochenerhitzt, so brennt dann nach Fuchs der angezündete Weingeist mitpurpurrother Flamme. ■—- Der Tetraphylin (oder Perowskin) vonKeiti im Kirchspiele Tammela in Finnland ist eine etwas mangan-reichere Varietät. K.

Tnplit, Eisenpecherz, Phosphormangan, phosphor-saures Mangan, Manganese phosphate ferrifere, Manganese etFer phosphate, Phosphate of Manganese, pitohy Iron-Ore,

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i) Dessen Handb. d. Mineralchemio S. 324. — 2) Pogg. Annal. Bd. XXXVI,S. 473. — 3 ) Journ. f. prakt. Ohem. Bd. XLVII, H. 462. — 4 ) Pogg. Annal.Bd. LXXXV, S. 439. — 5) Zeitschr. f. d. ges. Naturw. Bd. IX, S. 149. — G ) Viertel-jahrsschr. f. prakt. Pharm. Bd. I, S. 506; Pogg. Annal. Bd. CVIII,- S. 51t. —0 Pogg. Annal. Bd. CVII, S. 436; Bd. CVIII, S. 647.