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4 (1849) [I - L]
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995
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Luftpumpe. 995

versehen. Beide Ventile müssen von der Hahnluflpumpe abgenommenwerden, wenn man dasselbe zum Verdichten gebrauchen will.

Ventilluftpumpen, bei welchen das obere Ende des Stiefels nach dereben beschriebenen Weise durch Stopfbüchse und Ventil geschlossenist, gewähren den Vortheil, dass die in ihrem schädlichen Räume sichansammelnde Luft immer nur die in dem oberen Stiefelraum noch herr-schende Dichtigkeit annehmen kann. Der Vortheil des schädlichenRaumes ist dadurch fast ganz beseitigt.

Häufig giebt man der Luftpumpe zwei neben einander stehendeStiefel, die abwechselnd in Wirksamkeit treten, indem ihre Kolben-stangen mit dem Triebwerke so verbunden sind, dass, wenn die eineniedergeht, die andere sich hebt. Man erhält dadurch den Vortheil,dass der Luftverdünnungsprocess fast unausgesetzt fortgeht. Daher derName dop[pelt wirkende Luftpumpe. Der vorher erwähnteWiderstand des Luftdrucks gleicht sich bei dieser Einrichtung, wie manleicht sieht, von selbst aus.

Luftpumpen von doppelter Wirkung können auch mit einem ein-zigen Stiefel ausgeführt werden. In Fig. 296 ist ein sehr vorzügliches

Instrument der Art, das

Fig. 296.

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beim Auf- und Nieder-gang des Kolbens wirk-sam ist, in y i0 der na-türlichen Gröfse darge-stellt. Die wirklicheWeite des Stiefels be-trägt 3 Par. Zoll unddie Höhe des wirksamenStiefelraums 12 Zoll. DerVerschluss geschieht mit-telst zweier doppeltdurchbohrten Hähne gund k, welche so gegeneinander gestellt sind,dass abwechselnd derRaum oberhalb und un-terhalb des Kolbens mitdem Canale no, der zudem Teller führt, odermit der äufseren Luft inVerbindung gesetzt wird.An dem Kopfe jedesHahns sitzt ein Zahnrad,dessen Zähne in die ent-sprechenden Zähne einerStange ch eingreifen,wodurch die gleichzei-tige Steuerung beiderHähne gestaltet ist. Umaber beim Gebrauch derLuftpumpe der Aufmerk-samkeit auf die Stellungder Hähne überhoben zu