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908 Rothgiltigerz.
Für Rothorange:
Chlorsaures Kali .... 52 Thle.
Schwefelblumen .... 14 „
Feingeschlämmte Kreide .34 „
Für Rosenroth:
Chlorsaures Kali .... 61 Thle.
Schwefelblumen .... 16 ,,
Chlorcalcium..... 23 „
Für Rosa wird weiter von Mayer empfohlen:
Chlorsaures Kali .... 27 Thle.
Salpetersaures Kali ... 32 „
Schwefelblumen .... 20 „
Geschlämmte Kreide . . 20 „
Kohlenpulver.....1 „
oder
Chlorsaures Kali . .Salpetersaures Kali .Geschlämmte KreideSchiesspulvermehlSchwefelblumen . .Winkelblech giebt noch für rotheChlorsaures Kali . .Salpetersaurer StrontianSchwofelblumen . .Schwefelnatrium . .Kohle......
Und für rothe Sterne:
Chlorsaures Kali .
Salpetersaurer Strontian . 26
SchwefelblumenS chwefelnatriumKohle ....Mastix ....
. 40 Thle.. 37,5,,. 23 „. 8 „
. 22,5 „
Lichter:. 10 Thle.. 40 „• 13 „. 5 „. 2 „
15 Thle.
12
221
Fe.
Rothgiltigerz, Rothgültigerz, Rothgülden. Manunterscheidet dunkles und lichtes Rothgiltigerz.
Das dunkle Rothgiltigerz (Antimonsilberblende (Pyrargirit)ist, nach den Analysen von Bonsdorff, Wöhler und Böttger, eineVerbindung von 3 Ag S. Sb S 3 , entsprechend einer Zusammensetzungvon 58,98 Silber, 23,46 Antimon und 17,56 Schwefel. Mit Salpeter-säure erwärmt, färbt es sich zuerst schwarz und löst sich dann mit Zu-rücklassung von Schwefel und Antimonoxyd auf. Erhitzt man es ineinem Strome von Wasserstoffgas, so entweicht, nach Wöhler, derganze Schwefelgehalt unter Zurücklassung von Antimonsilber. BeimErhitzen decrepitirt es, schmilzt auf der Kohle leicht und hinterlässt,in der Oxydationsflamme des Löthrohrs behandelt, ein Silberkorn, untervorhergegangener Entwickelung von schwefliger Säure und Antimon-rauch.
Das lichte Rothgiltigerz (Arsensilberblende,Proustit)ist, nachH. Rose's Untersuchung, 3AgS . AsS3, entsprechend einer Zusam-