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sprechend derzeigt:
Si0 8 A1,0 330,71 : 10,32
Pikranissäure. — Pikroerythrin. 503
Proportion "27 : 9 : 4 : 6, wie folgende Vergleichung
RO4,18
HO
6,82 gefundenes Sauerstoff- Verhältniss ! )30,71 : 10,23 : 4,54 : 6,82 berechnet nach der Proportion 27 : 9 : 4 : 6.Das Sauerstoff-Verhältniss 27 : 9 : 4 : 6 entspricht aber der Ato-men-Proportion 27 : 9 : 12 : 18 = 9 : 3 : 4 : 6. Nach der älterenTheorie lässt sich hieraus keine wahrscheinliche Formel bilden. Setztman dagegen 6 HO == 2 (HO) isomorph mit 2MgO, so resultirt dieAtomen-Proportion Si0 3 : Al 2 0 3 : (RO) = 9:3:6 = 3:1:2,entsprechend dem Formel-Schema
2[(RO) . Si0 3 ] + A1 2 0 3 . Si0 3 .Der Pikranalcim kommt in Höhlungen des Gabbro von Toscanavor. Von röthlichweisser Farbe. Spaltbar hexaedrisch, wie Analcimund Leucit, mit welchen auch seine äussere Form übereinstimmt. Specif.Gewicht = 3,257. Dieses interessante Mineral giebt uns ein Beispielvon einem Magnesia-Zeolith (s. Zeolithe). Th. S.
Pikranissäure nannte Cahours das Zersetzungsproductdes Trinitranisols durch kaustisches Kali, welches er nur für isomer,nicht für identisch mit der Trinitrophenylsäure hielt, weil sich einigeAbweichungen in Form, Schmelzpunkt und Löslichkeit der Säure undin einzelnen Eigenschaften einiger Salze zeigen. Da das Anisol phe-nylsaures Methyloxyd ist, so kann man wohl die Pikranissäure mit derTrinitrophenylsäure als identisch annehmen (vergl. Trinitrophenyl-säure bei Phenyl säure. Fe.
Pikrerythrin, syn. mit Pikroerythrin.
Plknn nennt Radig eine bittere Substanz, welche er aus denBlättern von Digitalis purpurea darstellte. Eine Auflösung des wässe-rigen Extracts wurde mit Aether geschüttelt, der Aether abdestillirt,wobei sich Chlorophyll ausschied, und die zurückbleibende Flüssigkeitmit Bleioxyd digerirt, dann zur Trockne gebracht und der Rückstandwieder mit Aether digerirt. Beim freiwilligen Verdunsten des Aethersschied sich eine gelbbraune, extractartige, hin und wieder krystallini-sche Masse ab. Sie schmeckte stark bitter, war in Wasser, Alkoholund Aether löslich und wurde aus der wässerigen Lösung durch Queck-silberchlorid, Ferrocyankalium und essigsaures Blei, aber durch kohlen-saures Kali und schwefelsaures Kupferoxyd nicht gefällt. Wp.
Pikrinsäure j syn. mit Trinitrophenyl-
Pikrinsalpet ersäure ) säure s. Phenylsäure.Pikroerythrin: Erypikrin; Erythrinbitter (vergl. Bd. IL
>) Das Sauerstoff-Verhältniss des Analcims nach H. Kose's Analyse ist:Si0 3 : AL 2 0 3 : NaO : HO = 28,97 : 10,29 : 3,51 : 7,59also im Ganzen nicht sehr beträchtlich von dem des Pikranalcims verschieden, den-noch aber abweichend genug, um auf keine übereinstimmende Zusammensetzungschliessen zu lassen.