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[1] (1919) Ein Beitrag zur Kulturgeschichte, mit einem Anhang: Zur älteren Geschichte der Metalle
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Vorrede.

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und mochte, nun vielmehr erst recht trachtete, ganze Arbeit zu leisten.Während mehr als zwei Jahrzehnten betrieb ich daher, soweit beruflicheund ältere wissenschaftliche Verpflichtungen von vielerlei Art es zuließen,die erforderlichen Studien auf allen den zugehörigen, sehr mannigfaltigenGebieten, denen der Chemiker meist so gut wie völlig fernsteht und in dieer sich daher erst einziiarbeiten hat. Zu einem endgültigen Abschlüsse,insoweit ein solcher überhaupt erreichbar ist, war ich noch nicht gelangt,als der Weltkrieg ausbrach. Für den Leiter eines großen industriellenUnternehmens galt es, der voraussichtlich äußersten Inanspruchnahmeseiner Kräfte dauernd gewachsen zu bleiben; dies aber, so fühlte ich, warnur möglich, wenn der Anstrengung des Berufes ein Gegengewicht ge-schaffen wurde, und zwar in Gestalt einer gänzlich fernliegenden, hier-durch aber ablenkend wirkenden Tätigkeit. So begann ich denn mit derAbfassung und Niederschrift des vorliegenden Werkes, und war so glück-lich, es nicht nur vor etwa Jahresfrist im wesentlichen zu vollenden, sondernauch einem Verleger zu begegnen, der sich sogleich bereit erklärte, trotzder allbekannten, fast unglaublichen Schwierigkeiten, den Druck umgehendzu beginnen und nach Möglichkeit zu fördern. Hierfür habe ich der FirmaJtjXitjs Speingeb ganz besonderen Dank auszusprechen.

Die Eigenart des behandelten Gegenstandes und seine Verzweigungnach den verschiedensten Richtungen erweckte das dringende Verlangen,der Drucklegung nicht ohne jene Mitarbeit und Berichtigung seitens nach-prüfender Fachmänner näher zu treten, die nach einem schönen AussprucheReitzensteins *)den einzigen Lohn bildet, den ehrliche Arbeit sichwünscht". In dieser Richtung fand ich, wie bei Herausgabe meiner früherenWerke so auch diesmal, das erfreuendste Entgegenkommen: Gelehrteallerersten Ranges auf altphilologischem, orientalischem, paläographischemund religionsgeschichtlichem Gebiete, die Herren Geheimräte und Pro-fessoren G. Jacob in Kiel, R. Reitzenstein in Göttingen, J. Rttska inHeidelberg und C. Wessely in Wien erklärten sich bereit, die Korrekturenmitzulesen und hierdurch ein Opfer an Arbeitslast und Zeitverlust auf sichzu nehmen, das angesichts der gegebenen Umstände gar nicht hoch genugveranschlagt werden kann. Die Herren Geheimräte Prof. Dr. R. Reitzen-stetn und G. Jacob sahen sich allerdings veranlaßt, bald nach Vollendung des1. Abschnittes zurückzutreten; die übrigen beiden Herren hielten jedoch biszum Schlüsse mit durch, und Herr Geheimrat Prof. Dr. G. Jacob hattenoch die Güte, seine Herren Kollegen Prof. Dr. W. Jaeger und H. Prinzfür die Durchsicht einiger besonderen Kapitel zu gewinnen. Ihnen allenmöchte ich auch an dieser Stelle nochmals und aus ganzem Herzen wahrenund aufrichtigen Dank darbringen, und ich bin überzeugt, daß die Leser,von gleichem Gefühle beseelt, voll in ihn einstimmen werden. Die mirmitgeteilten kleineren Berichtigungen konnten mit vereinzelten Ausnahmennoch im Texte verwertet werden; größere Zusätze hingegen mußten, daAbänderungen des einmal fertigen Satzes tunlichst zu vermeiden waren,unter Bezeichnung mit dem Namen ihres Urhebers in die Nachträge wandern.

x ) Patjly-Wissowa,Real-Enzyklopädie des klassischen Altertums" (Stuttgart1894 ff.) 6, 807.