($. 3-■©äfdjtn'fifje $er(a33!)<mbiiing ®.au6.§. in Se'rfin W 10 n. iicip.sig
SBolfepfydjologte
3)as Seelenleben im Spiegel ber Sprache
Sßort Dr. Stubolf ÄIctnpoul.
qßreis: brofcfjiert 501, 4.80, gebunbert SR. 5.50.
®et SSerfaffer 6egtmtt in ber ©inlettung be§ 33erfe§ mit bem9fotf)tDet3, roie überhaupt eine Sßftydje in bie SBelt gefommen unbben SRaturfinbern bet Skgriff eines» inroenbigen SKenfdjen aufge»gangen ift unb fäjitbert bann in großen gügett bie ©diidfale unbbie fwuptbegebenbeiten, bie eine müßige SKenge biefem inroenbigenSKenfdjen jufdjreibt: fein romanhaftem ©emüt&eben, fein gedingtesAlltagsleben, fein üßaturleben, feine ©rfarjrungSrctffenfdjaft, feinTraumleben, feine ©Eftafen unb fein fiebert nad) bem Xobe. @rentroidelt bie fenfualiftifcfje CJrfenntniätfjeorie beS SSolfeS. Sücit bei»fpietlofer £üt)iit)eit roiib im Verfolg feiner Stnfctjauungen ber SBorfjangtwrt ber gebeimen SBerlftätte be§ ©eiftel roeggejogen unb bempfjilofoptjifdien 8d) auf ben ©runb gegangen, gurrt erfterthtal unbmit überlegener SEunft rourbe bier an bie ©runblagen be3 £fr)d)o=logifdjen SBiffenS felbft gerübrt unb öon bem fjergebracbten ©djema»tiSmug an bie Söorte unb irjren fidjtbaren Urfprung appelliert. Stufbie einfadjften begriffe ber ©eelenletjre, ber Sogit unb ber 2Roralfällt babei fjtöprb, unb überrafdjenb ein tjelleä ©djlaglidjt — man}ie|t ben ^rieben unb ben Summer, nrie er geroefen ift, unb ben©crmterj, roie in ein Saotoon gefüllt Ijat, man fiefjt bie ©ebulbtragen, ben SBerftanb fteben unb bie intelligent lefen — ber ©runb,ber §ureid)enbe ©runb, ba§ SBiffen felbft eifdjeint in feiner wahren,unoerfälfcbten unb unoetEünftelten ©eftalt, eine Umwäljung ber ge=famten p>E)itt>fopf)ifd)en Terminologie tritt ein, unb bennod) ift e§ ieineneue Sßrjantafie, fonbern nur eine äßiebertjerfteilung beg Sliten, •Ein-gebürgerten unb männiglicb Säefamtten.
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