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Metalloide.
Carlbo lignipulveratiis, Gepulverte Holzkohle,bildet ein schwarzes mattes Pulver, das an Weingeistnichts abgeben darf (Prüfung auf teerige Stoffe).Sie soll bis auf eine geringe Menge Asche ohneFlamme verbrennen. Der Aschengehalt beträgt etwa5°/ 0 . Kohlepulver findet u. a. Anwendung bei derDarstellung von Bromkalium und Jodkalium.
Carlbo animalis, Tierkohle, wird durch Erhitzenvon Kalbfleisch und Kalbsknochen in einem bedecktenTiegel, Auswaschen mit Salzsäure und nochmaligesGlühen erhalten (vgl. auch Bd. II, Pyridin). Siebildet ein braunschwarzes, sehr wenig glänzendesPulver, das die Eigenschaft hat, Farbstoffe und Riech-stoffe zu absorbieren.
Fuligo, Ruß. Geringere Sorten gewinnt man in Ruß-fabriken durch Verbrennen von Naphthalin, Teer, Fichten-holz, Kienholz (Kienruß), die besten Sorten durch Ver-brennen von Sesamöl. In reinem Zustande stellt er diereinste amorphe Kohle dar; er findet ausgedehnte An-wendung zur Herstellung von Farben, Lacken, Tusche usw.
Graphites depuratus, Gereinigter Graphit,wird aus rohem geschlämmtem Graphit durch Auskochenmit Wasser und Königswasser erhalten. Schwarzgraues,in den gewöhnlichen Lösungsmitteln unlösliches Pulver.
Die einfachste Verbindung des Kohlenstoffs mit Sauer-stoff ist das Kohlenoxyd CO; denkt man sich aus der infreiem Zustande nicht bekannten Orthokohlensäure H 4 C0 4ein Molekül Wasser herausgenommen, so kommt man zuder Formel CO(OH) 2 , der Metakohlensäure. Auch sie ist infreiem Zustande nicht bekannt, da sie, aus einem ihrerSalze durch eine stärkere Säure frei gemacht, sofort inWasser und Kohlendioxyd C0 2 zerfällt. Ersetzt man inder Metakohlensäure beide Wasserstoff atome durch zweieinwertige Metalle, so gelangt man zu den neutralen Salzen,