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65. Blattspreiten schmalrinnig bis zusammengefaltet (Fig. 233 c), + 1 mm breit. Schläuche stark-längsnervig. In Mooren (besonders in Hoch- und Heidemooren).........C. limosa nr. *""•
65*. Blattspreiten flach, + 4 mm breit (Fig. 233 e). Schläuche nervenlos oder schwach nervig(Fig. 232f). Hochmoore der Alpen; selten auch im Mittelgebirge und in Ostpreussen. C. Magellanica nr. 470-
66. Meistens nur eine endständige männliche Aehre. Unterstes Hüllblatt kürzer als der Gesamt-blütenstand................................... «/.
66*. Meist 2 männliche Aehren. Unterstes Hüllblatt lang........C. glauca nr. 472-
67. Pflanze graugrün. Männliche Aehre meist starr aufrecht......C. panic ea nr. 4/ $■
67*. Pflanze grasgrün. Männliche Aehre zur Blütezeit fast rechtwinkelig zurückgebogen.
C. vaginata nr. 474.
68. Männliche Aehre dicht- und vielblütig................... 69.
68*. Männliche und weibliche Aehren sehr lockerblütig. Pflanze sehr dicht rasenbildend. Gebirg e
und selten in Ostpreussen.......................C. capillaris nr. 477-
69. Blätter (wenigstens anfänglich) zerstreut behaart. Weibliche Aehren kurz-zylindrisch (keine lang-gestielten, grundständigen, weiblichen Aehren), Verbreitet vom Tieflande bis in die Alpen. C. pallescens nr. 47 D -
69*. Blätter kahl. Ausser einer grundständigen weiblichen Aehre noch 2 bis 3, wenigblütige, einandergenäherte weibliche Aehren. Ziemlich selten (besonders im Süden).......C. Halleriana nr. 47°-
70. Pllanze Ausläufer treibend. Schläuche kahl (Fig. 246i)........C. alba nr. 479-
70*. Pflanze dichtrasig. Tragblätter nicht weiss. Schläuche behaart (Fig. 237e, 246c, f) . . 7'-
71. Weibliche Aehren fast ganz in scheidenförmige Hüllblätter eingeschlossen, meist 3-blütig(Fig. 2461).............................C. humilis nr. 480.
71*. Weibliche Aehren aus den Hüllblättern herausragend.............. 72-
72. Stengel sämtlich mittelständig; Zentralrosette fehlend. Weibliche Aehren ziemlich entfernt.Selten in Schlesien, Böhmen, Mähren, Oberösterreich und Tirol........C. pediformis nr. 481 -
72*. Stengel sämtlich seitlich. Pflanzen mit ausdauernder, mittelständiger Blattrosette. Aehren einanderfast fingerförmig genähert.............................. 73.
73. Weibliche Aehren etwas entfernt. Weibliche Tragblätter rotbraun, oft gezähnelt, so lang wiedie Schläuche (Fig. 246e, f)......................C. digitata nr. 482-
73*. Alle Aehren dicht beieinander. Weibliche Tragblätter meist gelbbraun, ganzrandig, kürzer al*die Schläuche (Fig. 246b, c)....................C. ornithopoda nr. 483-
74. Narben 2. Spreiten schmal, borstlich zusammengefaltet (Fig. 238h). Alpenpflanze.
C. mucronata nr. 484-74*. Narben 3.............................. 75-
75. Gewöhnlich, nur eine (selten 2), endständige männliche Aehre. Blattscheiden ohne Quernerven.Zähne des Fruchtschnabels parallel, gerade vorgestreckt................... 76.
75*. Gewöhnlich 2 bis 3 endständige männliche Aehren. Blattscheiden meist mit deutlichen Quer-nerven (im durchscheinenden Licht oder trocken erhaben-gitternervig). Zähne des Schnabels voneinander ab-stehend, spreizend. Schläuche gestielt......................... 97-
76. Weibliche Aehren dünn und oft lang (besonders die unterste) gestielt, zuletzt sehr oft nickend,oder überhängend................................7/-
76*. Weibliche Aehren kürzer oder länger gestielt (dann aber ihre Stiele derb, starr aufrecht) . 8i>
77. Stengel nur am Grunde oder im untern Drittel beblättert. Blattspreiten schmal (selten 4 bi*5 mm breit). Gebirgspflanzen............................7§-
77*. Stengel beblättert. Blattspreiten breit (meist [5] 7 bis 8 [10] mm breit). Meist in der Ebene 86-
78. Pflanze Ausläufer treibend........................ 8-*
78*. Pflanze horstbildend oder nur vereinzelte Ausläufer treibend (vgl. auch C. refracta) ... 79-
79. Blätter sehr schmal (ca. 1 mm breit), fein borstlich zusammengefaltet, schlaff. Weibliche Aehreasehr lockerblütig .......................C. brachystachys nr. 48o-
79*. Blätter fast immer flach......................... 80.
80. Blätter schmal (2 bis 3 mm breit), deutlich linealisch, verlängert (bis 20 mal so lang als breit).Verbreitete Alpenpflanze.....................C. sempervirens nr. 486.
80*. Blätter flach, breiter (immer über 2 mm breit), vom Grunde oder wenigstens von der Mitte anallmählich zugespitzt............................... 81-
81. Weibliche Aehren dunkelrotbraun, zart gestielt, meist nickend. Endständige Aehre am Grundemännlich, an der Spitze weiblich. Seltene Alpenpflanze...........C. fuliginosa nr. 488.
81*. Weibliche Aehren meist aufrecht, hellbraun. Endständige Aehre männlich. Typische hochalpm ePolsterpflanze; nur auf Kalk.......................C. firma nr. 48/-