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6 (1827)
Entstehung
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Wütherich (Cicuta virosa L.)*

(Der frisch ausgepreiste und mit gleichen Theilen Weingeistgemischte Saft aus der Wurzel des zu blähen anfangen-den Krautes.)

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JLJie folgenden Symptome können nur als ein An-fang der Ausprüfung der eigenthümlichen Wirkungen,dieses mächtigen Gewächses in Umänderung desmenschlichen Befindens angesehen werden.

Weitere und vollständigere Prüfungen werdenzeigen, dafs es in seltnen Fällen .hülfreich ist, Wokein andres Mittel homöopathisch pafst und zwar inchronischen Fällen, denn ich sah seine Wirkung seihstin kleinen Gaben drei Wochen lang anhalten.

Die bisherige Arzneikunst hat nie innerlichenGebrauch von der Cicuta virosa gemacht; denn wennsie Cicuta verordnete, -was vor mehren Jahren sehrhäufig geschah, so verstand man nie etwas anderesunter diesem Namen, als Conium maculatum.

BloTs zu äußerlichem Gebrauche ward der SaftTon Wütherich auf Linn&'s Empfehlung zur Bereitungdes Cicuta-Pflasters, namentlich von der dänischenPharmakopoe (Empl. de cicuta, pharm, dan.)angewendet, um durch seine Auflegung gichtischeSchmerzen zu stillen.